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	<title>Trennung mit Kindern Archive - Dr. Annette Oschmann</title>
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	<description>Mediatorin und Coach – conscious uncoupling</description>
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		<title>Trennung mit Kindern – Wie du von Anfang an das Richtige tust</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/trennung-mit-kindern-wie-du-von-anfang-an-das-richtige-tust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Haffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 10:27:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung - aber wie?]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung im Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel gebe ich dir fundierte Tipps, wie Eltern in einer bewussten und friedlichen Trennung mit Kindern von Anfang das Richtige tun. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/trennung-mit-kindern-wie-du-von-anfang-an-das-richtige-tust/">Trennung mit Kindern – Wie du von Anfang an das Richtige tust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>​Das Wohl ihrer Kinder ist für alle Eltern in einer Trennung überragend wichtig. Das negative Bild des „Scheidungskindes“ ist in vielen Köpfen präsent. Manche Eltern schieben eine Trennung mit Kindern jahrelang auf, um ihren Kindern nicht zu schaden. In diesem Artikel gebe ich dir fundierte Tipps, wie Eltern in einer bewussten und friedlichen Trennung mit Kindern von Anfang das Richtige tun.</p>
<h2>1. Eine Trennung ist immer schlimm für die Kinder. Oder?</h2>
<p>Viele Menschen glauben das. Dahinter steckt ein familiäres Ideal: Eltern und Kind(er) leben in uneingeschränkter Zuneigung und liebendem Wohlwollen miteinander. Ein Idyll, das schon dann nicht mehr existiert, wenn nur ein Elternteil an Trennung denkt. Oft kippt die Stimmung in der Familie dann unbewusst um: Entweder streiten die Eltern offen und laut, weil sie immer unzufriedener werden. Oder sie streiten gar nicht, sondern entfernen sich innerlich immer mehr voneinander – „quiet quitting“, die „stille innere Kündigung“, gibt es nicht nur im Job! Unterschätze bei all dem nicht dein Kind. Es hat feine Antennen für die Atmosphäre in der Familie und spürt meistens sehr genau, wie nahe sich die Eltern noch stehen. Dabei gilt: Eine schlechte Partnerschaft der Eltern ist für ein Kind mindestens genauso belastend wie eine schlechte Trennung. Und nicht selten kommentieren vor allem ältere Kinder die Trennung ihrer Eltern mit einem „Endlich!“ Das Wichtigste ist, dass du bei einer <strong>Trennung mit Kindern</strong> das Richtige tust.</p>
<h2>2. Gibt es „das beste Alter“ für eine Trennung mit Kindern?</h2>
<p>Die Trennung der Eltern ist für fast alle Kinder ein enormes, lebensveränderndes Ereignis. Viele Eltern überlegen daher, ob sie eine unglückliche Partnerschaft aufrechterhalten sollen „bis die Kinder aus dem gröbsten heraus sind“ oder „nur noch ein paar Jahre“ oder „bis unser jüngstes Kind 18 ist“. Aber auch wenn Kinder älter werden, haben Eltern oft innere Hemmungen, den Trennungsschritt zu vollziehen. Sie wollen Ausbildung, Studium oder die eigene Familiengründung des Kindes abwarten, bevor sie eine Trennung angehen. Eine pauschale Lösung gibt es nicht; es kommt stark auf die Atmosphäre in der Familie an, was das Richtige ist. Überwiegt irgendwann das innere Unglücklichsein eines oder beider Elternteile, kann eine friedliche und bewusste Trennung mit Kindern in gegenseitigem Respekt die bessere Lösung für alle sein – unabhängig vom Alter des Kindes.</p>
<h2>3. Wie kann eine bewusste Trennung Kindern und Eltern helfen?</h2>
<p>Eine bewusste Trennung mit Kindern bedeutet, sich zunächst einmal mit sich selbst zu beschäftigen, um möglichst schnell innere Ruhe und vielleicht sogar Gelassenheit wiederzuerlangen – das kommt allen Beteiligten zugute. Es gilt, behutsam die Trennung und den eigenen Anteil daran aufzuarbeiten, bevor der Blick respektvoll und auf Augenhöhe zur Partnerin oder zum Partner geht. Die Wertschätzung dessen, was war und der Wille, auch in Zukunft mit Wohlwollen und gutem Willen zu handeln, sind wesentlich für den familiären Neustart auf getrennten Wegen. Damit bist du auf der sicheren Seite, auch in einer Trennung mit Kindern das Richtige zu tun. Ein besonderer Pluspunkt ist, wenn beide Partner sich auf gute Kommunikation einigen können. „Ich-Botschaften“ sind ein guter Anfang, gefolgt von aufrichtiger empathischer Kommunikation. Wir alle wollen gesehen, verstanden und angenommen werden, wie wir sind – das ist auch das A und O für eine gute Kommunikation in einer Trennung mit Kindern. Und kommt nicht nur den Eltern, sondern auch den Kindern zugute.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Wertvolle Entscheidungshilfen in kritischen Beziehungsphasen. </p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Auch bei toxischen Beziehungen oder der Trennung von einem Narzissten. </p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p><span>Guter Rat für Ihre Sorgen.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>4. Das Richtige tun: Wann und wie sagst du es deinem Kind?</h2>
<p>Das ist eine der häufigsten Fragen, die zur Trennung entschlossene Eltern umtreibt, vor allem, wenn nur einer der Partner sich trennen will. Sobald einer oder beide wirklich zur Trennung entschlossen sind, solltest du es deinem Kind sagen – altersgerecht und individuell. Vermittle den Trennungsentschluss so sachlich und aufrichtig wie möglich, verbunden mit den klaren Aussagen: Ich/Wir werden dich immer lieben. Ich/Wir werden immer für dich da sein. Du bist nicht schuld. In solche Gespräche gehören nicht alle Details aus deiner Partnerschaft oder die Gründe für deine Trennung. Beherzige, dass dein Kind nicht dein Tröster, dein Vermittler oder gar dein Partnerersatz ist. Für deine Gefühle bist du selbst verantwortlich. Der bewusste individuelle Umgang hiermit ist die Basis für eine gute Trennung mit Kindern mit dem guten Gefühl, das Richtige zu tun.</p>
<h2>5. Vor und in einer Trennung mit Kindern schwirrt der Kopf vor lauter Gedanken, die Gefühle fahren Achterbahn – Wie gelingt es dennoch, sein Kind gut zu unterstützen?</h2>
<p>Es ist Aufgabe der erwachsenen Eltern sowohl gut für sich selbst zu sorgen als auch für ihre Kinder. Hierzu gehört, mit den eigenen Gedanken und Gefühlen möglichst schnell konstruktiv umzugehen und sich von beiden nicht zusetzen zu lassen. Das kannst du erreichen, indem du immer wieder den Kopf klärst, kurze Auszeiten nimmst, die wichtigsten Dinge notierst. Den meisten hilft ein Trennungsjournal, das immer griffbereit ist und in das spontane Gedanken und Überlegungen notiert werden können. Aber auch viele (schlechte) Gefühle begleiten oft eine Trennung. Hier ist der erste Schritt, sich dieser Gefühle bewusst zu werden, sie zu benennen. So gewinnst du Schritt für Schritt die Kontrolle über sein Leben zurück und kannst dann auch dein Kind wieder viel besser unterstützen – mit möglichst klarem Kopf und geklärtem Herzen.</p>
<h2>6. Welche 3 Tipps kannst du schon vor einer Trennung mit Kindern sofort umsetzen?</h2>
<p><strong>Tipp 1:</strong> Sei präsent im Umgang mit deinem Kind. Wirklich präsent, ohne Smartphone, WhatsApp und Emails. Sei liebevoll aufmerksam, verbringe Zeit mit echten gemeinsamen Aktivitäten miteinander, aber auch Zeit, in der ihr einfach nur zusammen seid und jeder sich mit seinen Angelegenheiten beschäftigt.</p>
<p><strong>Tipp 2:</strong> Nimm dein Kind ernst, ausnahmslos, mit seinen Wünschen, Anliegen und Bedürfnissen. Nicht wie ein gleichaltriger „Kumpel“, sondern wie ein erwachsener Elternteil, der entspannt sein Kind so sieht und annimmt, wie es ist.</p>
<p><strong>Tipp 3:</strong> Sieh die Bedürfnisse deines Kindes und erfülle sie zeitnah, individuell und altersgerecht. Tröste, kuschle, lies vor. Stehe zur Verfügung für Gespräche über Schule, Freunde und Verein.</p>
<p>Alle drei Tipps stärken die Verbundenheit mit deinem Kind in jedem Alter, nicht nur vor oder in einer Trennung mit Kindern &#8211; mit dem sicheren Gefühl, das Richtige zu tun.</p>
<p>Bildnachweis: pixabay/Pexels</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/trennung-mit-kindern-wie-du-von-anfang-an-das-richtige-tust/">Trennung mit Kindern – Wie du von Anfang an das Richtige tust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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		<title>Trennung im Guten – Wie geht das?</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/trennung-im-guten-wie-geht-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Haffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 11:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endlich Loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung - aber wie?]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung im Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trennung im Guten ermöglicht Paaren einen respektvollen und heilsamen Abschluss ihrer Partnerschaft. Die besondere Coachingmethode „Conscious Uncoupling“ hat die Trennung im Guten zum Ziel. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/trennung-im-guten-wie-geht-das/">Trennung im Guten – Wie geht das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine Trennung im Guten ermöglicht Paaren einen respektvollen und heilsamen Abschluss ihrer Partnerschaft. Die besondere Coachingmethode „Conscious Uncoupling“ hat die Trennung im Guten zum Ziel. In diesem Artikel beschreibe ich, wie die Trennung im Guten gelingen kann und beantworte die wichtigsten Fragen zu diesem innovativen Ansatz.</p>
<h2>1. Trennung im Guten: Was bedeutet Conscious Uncoupling?</h2>
<p>Conscious Uncoupling bedeutet wörtlich übersetzt: &#8222;bewusste Entpaarung&#8220;. Es ist ein Einzelcoaching für bewusste Trennung, das die US-amerikanische Ehe- und Familientherapeutin Katherine Woodward Thomas entwickelt hat. Im Jahr 2014 bekam diese Methode weltweite Aufmerksamkeit, als die Schauspielerin Gwyneth Paltrow und der Coldplay-Sänger Chris Martin sich mit Conscious Uncoupling bewusst und friedlich trennten.</p>
<p>Es umfasst fünf Schritte, die zu einer Trennung im Guten verhelfen:</p>
<p><strong>Schritt 1:</strong> Du findest zu emotionaler Freiheit.<br />Menschen vor und in einer Trennung entwickeln ein souveränes Verhältnis zu ihren Gefühlen rund um eine Trennung und werden innerlich ruhiger.</p>
<p><strong>Schritt 2:</strong> Du holst dir deine Kraft und dein Leben zurück.<br />Ein wichtiger Aspekt des Trennungsprozesses ist, wieder in seine Kraft zu kommen, Eigenverantwortung zu übernehmen und aus einer möglichen Opferrolle herauszutreten.</p>
<p><strong>Schritt 3:</strong> Du brichst aus alten Verhaltensmustern aus.<br />Jeder Mensch hat unbewusste individuelle Verhaltensmuster in Beziehungen, deren Ursprünge oft in Kindheit und Jugend liegen. In diesem Schritt werden sie identifiziert und zum eigenen Wohl verändert. Das tut auch einer künftigen Beziehung gut.</p>
<p><strong>Schritt 4:</strong> Du findest wieder Kraft für die Liebe.<br />Dieser Schritt hilft, im Verhältnis zum/zur ehemaligen Partner:in das Gute zu bewahren und wertzuschätzen, was war.</p>
<p><strong>Schritt 5:</strong> Du wirst &#8222;trotz allem&#8220; wieder glücklich.<br />Die alte Beziehung wird durch eine neue Form des Miteinanders ersetzt. Ziel ist &#8211; im Idealfall &#8211; eine kooperative Zukunft für alle Beteiligten.</p>
<h2>2. Funktioniert eine Trennung im Guten auch bei festgefahrenen Beziehungen?</h2>
<p>In festgefahrenen Beziehungen weiß mindestens einer der Partner nicht mehr vor noch zurück. Er/Sie fühlt sich nicht mehr wohl in der Partnerschaft, irgendetwas Wichtiges fehlt, man ist nicht mehr glücklich. Es herrscht oft das unbestimmte, aber starke Gefühl, dass es &#8222;so&#8220; nicht mehr weitergehen kann. Die Beteiligten wissen nicht, wie sie das alles lösen sollen. Manchmal gibt es schon eine Außenbeziehung. Die Lebensumstände können eine Trennung im Guten unerreichbar erscheinen lassen, vor allem wenn das Paar Kinder hat. Aber auch die miteinander verbrachte Lebenszeit, gemeinsam Erreichtes oder ein angenehmer Lebensstandard können zu einer Entscheidungsunfähigkeit führen.</p>
<p>Conscious Uncoupling ist in einer solchen Situation sinnvoll, weil es beim einzelnen ansetzt. Es ist keine Paartherapie, sondern ein Einzelcoaching, das genau betrachtet, wo der Mensch steht. Zuerst werden seine Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche und Werte erforscht, erst dann geht der Blick auf die/den anderen und die gemeinsame Beziehung. Der eigene Anteil an der Situation spielt eine große Rolle, aber ohne Scham oder Schuldvorwurf. Jeder einzelne wird so innerlich stabilisiert und ermächtigt, in der Trennung gelassen und souverän zu handeln. Das ist die Basis für eine Trennung im Guten. Schlechte Gefühle oder gar Missgunst entstehen deutlich seltener oder werden wohltuend verarbeitet. Eine bewusste Trennung ermöglicht so ein konstruktives Miteinander in der Zukunft.</p>
<h2>3. Wie kann man eine Trennung im Guten beginnen?</h2>
<p>Den Prozess des Conscious Uncoupling kann jeder der Partner allein für sich und ohne den anderen beginnen. Das tut in der Regel der Partner, der den größeren Leidensdruck verspürt. „Beginnen“ klingt hier so einfach. Den Betroffenen kostet dieser Schritt jedoch zunächst oft große Überwindung, ist er doch auch ein Eingeständnis, es vielleicht nicht „geschafft“ zu haben in der eigenen Partnerschaft.</p>
<p>Das Coaching fängt diese Sorgen und den Schmerz auf, behutsam und individuell. So weicht die anfängliche Überwindung bald dem Gefühl, endlich einmal alles aussprechen zu können. Das ist für Menschen überaus wohltuend. Und macht im Coaching den Weg frei für innere Entwicklung. Die tut der/dem Betroffenen gut – und damit auch der Trennung im Guten.</p>
<h2>4. Welche rechtlichen Aspekte sollten auch bei einer Trennung im Guten bedacht werden?</h2>
<p>Das richtet sich nach den individuellen Lebensumständen des Paares: Sind sie verheiratet oder haben sie eine nichteheliche Lebensgemeinschaft? Hat das Paar gemeinsame Kinder oder haben die Partner Kinder aus einer früheren Beziehung? Arbeiten beide in Vollzeit oder nicht? Hat das Paar Schulden? Gibt es gemeinsames Eigentum, wie Immobilien, Aktiendepots oder Autos? Haben beide Partner eventuell ein Unternehmen zusammen aufgebaut? Gibt es einen Ehevertrag oder gilt bei einer Ehescheidung der gesetzlich vorgesehene Zugewinnausgleich?</p>
<p>Allgemein ist in vielen Fällen an die folgenden rechtlichen Ansprüche zu denken: (Trennungs-)Unterhalt, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich, Auskunftsansprüche sowie für Kinder das Sorgerecht, Umgangsrecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Die Aufteilung des Hausrats ist zu regeln ebenso wie die Anteile an gemeinsamem Eigentum.</p>
<p>Die Beziehungssituationen sind vielfältig, die Themen, die neu zu regeln und zu ordnen sind, ebenfalls. Die meisten Betroffenen wissen das alles nicht. Daher ist es immer empfehlenswert, bei einer Trennung zumindest eine anwaltliche Erstberatung wahrzunehmen, um hierüber Klarheit zu erlangen. Das steht auch einer Trennung im Guten nicht im Weg: Erst wenn die Beteiligten auch ihre rechtliche Situation kennen, können sie gute Entscheidungen treffen und ausgewogene Kompromisse finden zum allseitigen Wohl.</p>
<h2>5. Kann eine Trennung im Guten helfen, Freundschaft nach der Trennung zu bewahren?</h2>
<p>&#8222;Lass uns Freunde bleiben&#8220; &#8211; das ist ein Ideal, das viele sich für ihre Trennung wünschen. Die Methode des Conscious Uncoupling ermöglicht es, ehrlich auf sich selbst und den eigenen Anteil an der Trennung zu schauen, aber auch den anderen wohlwollend und respektvoll zu sehen. Dann wird ein &#8222;Act of Golden Repair&#8220; angeregt, ein &#8222;Akt der Wiedergutmachung&#8220;: Was kann ich dem anderen beim Beziehungsende konkret noch Gutes tun? Gemeint sind immaterielle Gesten, die &#8222;nur&#8220; innere Großzügigkeit voraussetzen, dem anderen aber oft viel bedeuten. Das ist häufig der letzte wichtige Baustein, der zur Trennung im Guten beiträgt.</p>
<p>Freundschaft &#8222;um jeden Preis&#8220; ist hingegen nicht das Ziel des Conscious Uncoupling. Es gibt sehr schwierige Beziehungssituationen, bei denen eine Freundschaft nach der Trennung unmöglich erscheint oder schlicht nicht gewünscht ist. Dann hilft Conscious Uncoupling, im Frieden mit sich selbst die Partnerschaft wertschätzend abzuschließen &#8211; und loszulassen.</p>
<h2>6. Wie können Kinder bei einer Trennung im Guten miteinbezogen werden?</h2>
<p>Eine Trennung im Guten &#8211; das wollen fast alle zur Trennung entschlossenen Eltern besonders für ihre Kinder. Sie sollen so wenig wie möglich unter der Trennung der Eltern leiden und diese gut für sich verarbeiten. Meistens wollen beide Eltern vollwertige Ansprechpartner für ihre Kinder bleiben und gleichberechtigt für sie sorgen.</p>
<p>Der Conscious Uncoupling-Prozess bereitet der Trennung im Guten der Eltern den Weg und ermöglicht in vielen Fällen ein kooperatives Miteinander auch nach der Trennung. So kann die Basis entstehen für eine wohlwollende und respektvolle (Patchwork-) Familie 2.0, in der sich alle friedlich an Feiertagen und festlichen Ereignissen treffen. Mit einem modernen, neuen Familienleben, das sogar Urlaube in der Großfamilie mit neuen Partner:innen der Eltern umfassen kann.</p>
<p>Aber auch wenn nur ein Elternteil den Weg des Conscious Uncoupling geht, wirkt sich schon das positiv auf Kinder in der Beziehung aus. Mit einer bewussten Trennung kommt der einzelne Elternteil schneller wieder zu sich, wird wieder gelassener, zufriedener und zuversichtlicher. In meinem Coaching gebe ich dem Elternteil außerdem wirksame Vorschläge für eine gute Kommunikation mit der/dem Ex und mit den Kindern an die Hand. So gestärkt, kann er/sie Kinder behutsam und umsichtig durch den Trennungsprozess begleiten, sie in ihrer individuellen Persönlichkeit wahrnehmen und ihre Bedürfnisse erfüllen. Das sind die besten Voraussetzungen, um ein Beziehungsende auch für Kinder zu einer guten Trennung zu machen.</p>
<p>Bildnachweis: pixabay/sasint</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Wertvolle Entscheidungshilfen in kritischen Beziehungsphasen. </p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Auch bei toxischen Beziehungen oder der Trennung von einem Narzissten. </p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p><span>Guter Rat für Ihre Sorgen.</span></p></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/trennung-im-guten-wie-geht-das/">Trennung im Guten – Wie geht das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>In welchem Alter verkraften Kinder eine Trennung am besten?</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/in-welchem-alter-verkraften-kinder-eine-trennung-am-besten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Haffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 11:19:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung im Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung von einem Narzissten]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[bestmögliche Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[in dem Kinder eine Trennung am besten verkraften]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesalter]]></category>
		<category><![CDATA[konfliktreiche Trennungen]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidungskinder]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennungskind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.annette-oschmann.de/?p=5387</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Thema bewegt (fast) alle Eltern, die an Trennung denken: In welchem Alter verkraften Kinder eine Trennung am besten? Sollst du noch ein paar Jahre in deiner Beziehung bleiben und aushalten, um deinen Kindern eine Familie zu bieten? Oder darfst du dich trennen? Und wenn ja, spielt das Alter deiner Kinder dabei eine Rolle? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/in-welchem-alter-verkraften-kinder-eine-trennung-am-besten/">In welchem Alter verkraften Kinder eine Trennung am besten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Tipps für jedes Kindesalter und auch für konfliktreiche Trennungen</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><a href="#Teil-1">Teil Eins: Eine Trennung mit Kindern entscheiden</a></strong></p>
<ol>
<li><a href="#Familie">Das Ideal Familie</a></li>
<li><a href="#Alter">Bestes Alter für eine Trennung oder bestmögliche Trennung?</a></li>
</ol>
<p><strong><a href="#Teil-2">Teil Zwei: Kinder in jedem Alter gut durch eine Trennung begleiten</a></strong></p>
<ol>
<li><a href="#Kinder-0">Kinder im Alter zwischen 0 und 5 Jahren</a></li>
<li><a href="#Kinder-6">Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren</a></li>
<li><a href="#Kinder-11">Kinder im Alter zwischen 11 und 14 Jahren</a></li>
<li><a href="#Kinder-15">Kinder im Alter zwischen 15 und 18 Jahren</a></li>
<li><a href="#Kinder-19">Erwachsene Kinder im Alter zwischen 19 und 25 Jahren</a></li>
</ol></div>
			</div><div id="Teil-1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Thema bewegt (fast) alle Eltern, die an Trennung denken: In welchem Alter verkraften Kinder eine Trennung am besten? Sollst du noch ein paar Jahre in deiner Beziehung bleiben und aushalten, um deinen Kindern eine Familie zu bieten? Oder darfst du dich trennen? Und wenn ja, spielt das Alter deiner Kinder dabei eine Rolle? Befürchtest du vielleicht eine schwierige Trennung und hast Sorge, dass du deine Kinder nach einer Trennung seltener siehst? Und dass eure Verbundenheit und gegenseitige Liebe schwinden?</p>
<p>Eine Trennung mit Kindern hat immer zwei wichtige Aspekte: zunächst gilt es, eine Entscheidung für oder gegen eine Trennung zu treffen und dann &#8211; im Falle einer Trennung &#8211; deine Kinder je nach Altersstufe bestmöglich zu begleiten. In diesem Artikel gebe ich dir Hilfestellungen für beide Aspekte und auch für konfliktreiche Trennungen.</p>
<h2>Teil Eins: Eine Trennung mit Kindern entscheiden</h2>
<p>Kinder sind für die meisten Eltern das wichtigste Thema bei einer Trennung: Du willst dein Kind vor Enttäuschungen bewahren. Du willst verhindern, dass es durch eine Trennung psychischen und emotionalen Schaden erleidet. Du willst dein Kind vor dem Schicksal „Trennungskind“ oder „Scheidungskind“ schützen. Du willst ihm das Nest und die Geborgenheit bieten, die du selbst in deiner Ursprungsfamilie hattest – oder gerade nicht hattest. Du hast einen Beschützerinstinkt und willst nur das Beste für dein Kind.</p>
<p>Daher ist insbesondere das Alter, in dem Kinder eine Trennung am besten verkraften, sehr oft Thema in meinen Coachings, aber auch in den Zuschriften, die ich zu meinen Blogartikeln erhalte:</p>
<p><em>„Ich möchte mich trennen. Meine Kinder sind jetzt 10 und 12 Jahre alt. Wenn ich noch so 5 Jahre aushalte, dann ist das doch bestimmt für die Kinder besser, oder?“ (Theres, 42 Jahre)</em></p>
<p><em>„Beim 8. Geburtstag meines Sohnes stand für mich fest, dass ich mich trennen will. Aber für mein Kind habe ich unsere Beziehung weitergeführt. Als mein Sohn 18 Jahre geworden ist, habe ich meinem Mann gesagt, dass ich gehe.“ (Katharina, 45 Jahre)</em></p>
<p><em>„Was soll ein Vater tun, wenn die Frau Narzisstin ist und damit die Familie, unser Kind und unser Umfeld zerstört? Wenn ich als Vater immer ruhig bleibe, um mein Kind zu schützen. Darüber sollten sie mal einen Artikel schreiben &#8230; (Oliver M., 43 Jahre)</em></p>
<p>Diese Stimmen zeigen den ungeheuren Zwiespalt, den Eltern leiden, wenn die Beziehung nicht mehr guttut, aber gleichzeitig die Überlegung auftaucht: Was macht eine Trennung mit meinen Kindern? Und kann und will ich das verantworten? Gibt es dafür womöglich ein „bestes Alter“ des Kindes?</p></div>
			</div><div id="Familie" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>1. Das Ideal Familie</h3>
<p>Deine innere Zerrissenheit wurzelt in dem Ideal von Familie, das viele Menschen teilen: Die Familie ist ein Ort der Geborgenheit, des gegenseitigen Wohlwollens, der wohlwollenden Entwicklung, der bedingungslosen Zuneigung. Geprägt von Harmonie, Fröhlichkeit, Freundlichkeit, Unterstützung, Wertschätzung und Respekt.</p>
<p>ABER: In dem Moment, in dem du über eine Trennung nachdenkst, existiert dieses Ideal meistens schon nicht mehr. Das weißt du selbst, wenn du dich mit Trennungsgedanken trägst. Und auch wenn du und dein:e Partner:in euch vielleicht nicht groß streitet, merken Kinder oft als erste, dass etwas nicht mehr stimmt: Kinder sind die Seismographen für die Beziehung ihrer Eltern. Du kannst versuchen, ihnen etwas vorzumachen. Aber meistens wissen sie viel besser, was los ist, als du vermutest.</p>
<p>Das ist der Zeitpunkt, in dem du beginnst, nicht mehr authentisch zu sein. In dem du deinem Kind vorlebst, dass es in Ordnung ist, nicht zufrieden zu sein, nicht glücklich zu sein, nicht erfüllt zu sein.</p>
<p>Die Entscheidung für oder gegen eine Trennung hat viele Aspekte: Es geht um dich und deine:n Partner:in, und wie ihr zueinander steht. Es geht um dein Wohl und das deiner Kinder. Es geht um deine innere Klarheit und deine innere Balance; es geht darum wohltuende Grenzen zu ziehen und Lösungen mit Augenmaß zu finden. Kümmere dich sorgfältig um all diese Themen und stelle dir für deine Entscheidung immer auch eine wichtige Frage: Was würdest du deinem Kind in deiner Situation raten?</p></div>
			</div><div id="Alter" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>2. Bestes Alter für eine Trennung oder bestmögliche Trennung?</h3>
<p>Bei dieser Entscheidung für oder gegen eine Trennung taucht bei vielen Eltern auch die Frage auf, in welchem Alter Kinder eine Trennung am besten verkraften.</p>
<p>Wie Kinder eine Trennung verkraften, hängt von vielen Faktoren ab: von der Individualität deiner Kinder, aber auch von deiner Persönlichkeit und der deines Partners/deiner Partnerin. Es hängt davon ab, mit welcher inneren Haltung du und dein:e Partner:in durch die Trennung gehen, ob konstruktive Lösungen möglich sind, ob Kommunikation gelingt – all das kannst du beeinflussen. Auch, wie gut du bei dir bist oder wieder zu dir kommst, um deinen Kindern eine echte Stütze durch die Trennung zu sein.</p>
<p>Aus meiner Erfahrung aus vielen Hundert Coachingstunden gibt es jedoch leider nicht DAS Alter, in dem Kinder eine Trennung am besten verkraften. Aber es gibt das bestmögliche Verhalten, das zu einer bestmöglichen Trennung für alle Beteiligten führen kann, egal wie alt deine Kinder sind. Und du selbst kannst hierbei sehr viel beeinflussen, auch wenn dein:e Partner:in nicht mitspielt… und das bestmögliche Verhalten ist für jede Altersstufe deiner Kinder etwas anders.</p></div>
			</div><div id="Teil-2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Teil Zwei: Kinder in jedem Alter gut durch eine Trennung begleiten</h2>
<p>Damit deine Kinder eine Trennung am besten verkraften, kannst du viel tun, um sie in jedem Alter gut durch eine Trennung zu begleiten und sie so bestmöglich zu unterstützen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 id="Kinder-0">1. Kinder im Alter zwischen 0 und 5 Jahren</h3>
<p>Viele meinen, gerade in diesem Alter könne man sich gut trennen, da Kinder „noch nicht so viel mitbekommen“. Andere sagen genau das Gegenteil: Gerade jetzt bräuchten Kinder Geborgenheit, Nestwärme und Konstanz – also alles das, was eine Trennung erst einmal über den Haufen wirft.</p>
<p><strong>Wie kannst du in der Trennung unterstützen?</strong><br />
Gerade in diesem Alter nehmen Kinder viel über die Atmosphäre in ihrer Umgebung auf. Eine Trennung nehmen sie daher immer wahr. Körperkontakt, kuscheln, spielen, vorlesen, singen, ungeteilte Zeit zu zweit sind wichtig und vermitteln Geborgenheit. Das alles kannst du deinem Kind auch über eine Trennung hinweg allein geben. Aus Erfahrung ist ein gleichbleibender Tagesrhythmus in diesem Alter sehr hilfreich und erleichtert allen den Alltag: Spazierengehen, Spielplatz, Kindergarten, Pausenzeiten, Schlafzeiten, Essenszeiten, alles darf seinen festen Platz haben und gibt gleichzeitig in einer Trennung allen Beteiligten Struktur. Idealerweise handhaben das beide Eltern ähnlich: Eine gute Kommunikation der Eltern ist dabei wesentlich, auch zum Beispiel um die sogenannte Trotzphase einvernehmlich zu handhaben. Bei der Übergabe des Kindes sollten das Lieblingskuscheltier, der gewohnte Schlafsack, Spieluhr, Einschlafbuch, Schnuller &amp; Co. nicht fehlen – also alles Gewohnte wird mitübergeben, möglichst bereits ein paar Tage getragen, das erleichtert das Umgewöhnen.</p>
<p>In diesem Alter lernen Kinder aber auch nach und nach zu unterscheiden: Wenn du und dein:e Ex die Dinge also nach und nach etwas unterschiedlicher handhaben, ist das ok. Wenn du dann noch ab und zu friedliche Zeit zusammen mit deinem/deiner Ex und eurem Kind verbringen kannst – dann ist das ein echter Gewinn und hilft, die Trennung gut zu verarbeiten.</p>
<p><strong>Schwierige:r Ex-Partner:in oder konfliktreiche Trennung?</strong><br />
Von diesem Idealfall bist du oft weit entfernt, wenn dein:e Partner:in schwierig ist, vielleicht ein:e Narzisst:in oder aber die Trennung insgesamt konfliktreich ist.</p>
<p><em>„Mein Ex ist verdeckter Narzisst, wir haben einen gemeinsamen Sohn von 10 Monaten. Es ist furchtbar. Er weiß überhaupt nicht, wie er mit unserem Kind umgehen soll, er hat auch gar keinen Bock auf so ein kleines Kind. Ich hoffe immer, dass er unseren Sohn an „seinen“ Wochenenden doch nicht will.“ (Julia, 38 Jahre)</em></p>
<p><em>„Wenn meine fünfjährige Tochter am Wochenende beim Papa war, ist sie am Sonntagabend komplett durch. Bei meinem Ex darf sie bei den Videospielen dabei sein, lange fernsehen und Limonade trinken. Alles nur, damit er als der beste Papa dasteht.“ (Jasmin, 32 Jahre)</em></p>
<p>Das ist ein Dauer-Thema bei konfliktreichen Trennungen: Die Trennung wird in unterschiedlichen Ausprägungen auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Hier ist viel Feingefühl nötig, um die Balance herzustellen: Lässt du laufen, was deinem Kind nicht wirklich schadet oder holst du dir Beratung und Hilfe, wenn das Wohl des Kindes gefährdet scheint? Es hilft, zunächst so gelassen wie möglich zu bleiben und zu beobachten, was da läuft und wie es deinem Kind damit geht. Du kannst versuchen, immer wieder mit ruhigen und entspannten Zeiten zu zweit ausgleichen. Wenn du merkst, dass dein Kind unter der Situation leidet, suche dir Beratung und Hilfe. Das kann die Beratung durch einen Rechtsanwalt/eine Rechtsanwältin sein, aber zum Beispiel auch die Erziehungsberatung beziehungsweise das Jugendamt oder Beratungsangebote kirchlicher Träger wie Diakonie oder Caritas.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: center;">MEIN NEUES BUCH</h2></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Mädchen stärken - Stärken fördern, Selbstwert erhöhen und liebevoll durch Krisen begleiten.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Leicht im Familienalltag umzusetzen, ohne dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin mitmachen muss.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 id="Kinder-6">2. Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren</h3>
<p>Gerade in diesem Alter ist viel los und im Umbruch: die Grundschulzeit mit ihren neuen schulischen und sozialen Herausforderungen; meistens beginnen in diesem Alter auch (neue) Hobbies und Sport. Alles ist in Bewegung und wenn dann noch der vertraute Anker Familie wegfällt, kann eine Trennung zu Verlustängsten führen. Eine Folge kann auffälliges Verhalten sein, entweder im sozialen Miteinander mit anderen Kindern oder auch körperlich zum Beispiel durch erneutes Einnässen oder diffuse Kopf-und Bauchschmerzen.</p>
<p><strong>Wie kannst du in der Trennung unterstützen?<br />
</strong>Das Wichtigste ist: Du solltest gut bei dir sein und mit dir im Reinen, um deinem Kind in dieser Zeit eine echte Stütze zu sein. Nimm alle Beschwerden bedingungslos ernst, widme deinem Kind immer wieder ungestörte Zeit, wenn es das braucht – und lasse es in Ruhe für sich, wenn es dir signalisiert, dass das jetzt besser ist. Erfahrungsgemäß hilft es sehr, im Tagesablauf eine echte Pause einzuführen, am besten nach dem Mittagessen – die klassische Mittagspause. Wenn dein Kind in eine Schulbetreuung geht, wird diese Zeit dort meistens durch Hausaufgaben und anschließende Aktivitäten angefüllt. Dann solltest du dir und deinem Kind direkt nach dem Abholen eine Pause gönnen – mindestens eine halbe Stunde, gerne länger, jeder für sich, um herunterzukommen und die Eindrücke des Tages zu verdauen. Das bedeutet auch, dass die Tage deines Kindes nicht stundenplanmäßig bis abends durchgetaktet sein sollten mit Sport und Hobbies. Das kann alles später noch erlernt werden; in dieser wesentlichen Umbruchphase sind mentale Ruhephasen wichtiger als Ballett. Wenn du spürst, dass dein Kind innerlich zu unruhig ist, kannst du eine Runde Auspowern einschieben: Spielplatz, Rennen, Toben, Fahrradfahren. Erfahrungsgemäß sind die simplen Aktivitäten hier die besten: Keep it simple, keep it easy.</p>
<p><strong>Schwierige:r Ex-Partner:in oder konfliktreiche Trennung?<br />
</strong>Gerade in dieser Zeit kann eine schwierige Ex-Partnerin/ein schwieriger Ex-Partner für viel Unruhe und Verwirrung sorgen.</p>
<p><em>„Jetzt hat er unserem siebenjährigen Sohn einen Hund geschenkt! Den er nur sehen kann, wenn er beim Papa ist!“ (Kristin, 35 Jahre)</em></p>
<p>Im Alter zwischen 6 und 10 Jahren sehnen sich Kinder unbewusst nach Aufmerksamkeit und Beachtung der Eltern, vor allem aber durch das gleichgeschlechtliche Elternteil: Der Sohn lechzt nach der Wahrnehmung durch den narzisstischen Vater, die Tochter nach der Akzeptanz der narzisstischen Mutter. Jede kleine Zuwendung wird begierig aufgesogen. Das wird oft ausgenutzt, um das Kind zu beeinflussen und so auch die/den Ex zu ärgern. Meistens kann hiergegen leider nicht viel unternommen werden, auch wenn es dich schmerzt: Nimm wahr, was hier los ist. Versuche so gelassen wie möglich zu bleiben. Gönne deinem Kind die Sonderportion Aufmerksamkeit durch die/den Ex. Steige nicht in den Wettbewerb um die Gunst deines Kindes ein, bleibe bei dir und bleibe emotional bei deinem Kind. Gestalte eure Zeit positiv nach deinen/euren Vorstellungen. Vertraue darauf, dass dein Kind dich so liebt, wie du bist. Wenn du jedoch merkst, dass dein Kind in einem emotionalen Zwiespalt steckt und auffälliges Verhalten zeigt, greife ein und hole dir Beratung und Hilfe wie oben beschrieben.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 id="“Kinder-11″">3. Kinder im Alter zwischen 11 und 14 Jahren</h3>
<p>Manche Kinder kommen schon mit 9 oder 10 Jahren in die Pubertät, bei den meisten beginnt sie jedoch in diesem Alter ab 11 Jahren. Pubertierende Jugendliche sind oft nicht Fisch, nicht Fleisch, sie können launisch, zickig, aggressiv oder respektlos sein. Das spiegelt die gewaltigen körperlichen und hormonellen Umbrüche wider, die sie durchleben. Aber auch das Gehirn strukturiert sich in dieser Zeit neu; viele Synapsen werden neu verknüpft. Im sozialen Verhalten bilden sich Rollen und Cliquen heraus; der Freundeskreis wird wichtiger als alles andere – Eltern, Geschwister und oft auch die Schule. In dieser Zeit kann es also sehr knirschen in eurem Verhältnis, und die Trennung der Eltern ist eine zusätzliche Anforderung für Kinder und Jugendliche. Manche kommen damit gut klar und kommentieren teilweise die Trennung ihrer Eltern mit einem „Endlich!“, andere wirft es völlig aus der Bahn.</p>
<p><strong>Wie kannst du in der Trennung unterstützen?</strong><em><br /></em>Die Pubertät ist die Phase der Selbstfindung, der Entdeckung der eigenen Rolle im Leben, der inneren Entwicklung und gleichzeitig der Abgrenzung und Ablösung von den Eltern. Das alles ist völlig normal. Die Probleme beginnen meistens erst, wenn du fortfährst, dein heranwachsendes Kind wie ein jüngeres Kind zu behandeln.</p>
<p>Dein Kind ist jetzt langsam alt genug, dass du ihm erklären kannst, was los ist, was dich bewegt und wie es weitergeht mit der Trennung – ohne es dabei zu vereinnahmen. Du kannst ihm verstehbare Elemente schildern, nicht alles auf einmal, sondern eingeteilt und dabei keinesfalls deine:n Ex schlecht machend. Versuche im Gespräch Sicherheit und Klarheit auch für die Zukunft deines Kindes zu vermitteln. Die wichtigste Nachricht ist dabei: dein Kind wird bedingungslos geliebt und ist nicht schuld!</p>
<p>Besonders in dieser Phase ist es wichtig, dass du in gutem Kontakt zu dir selbst bist, weißt, wo du selbst in deinem Leben stehst, um so möglichst gelassen mit den natürlichen Veränderungen deines Kindes umgehen zu können. Erfahrungsgemäß ist übermäßige Kontrolle in dieser Zeit kontraproduktiv, auch wenn du anfangs noch meinst, es geht nicht anders und dir irgendwie alles entgleitet. Loslassen und laufenlassen haben sich sehr bewährt. Du bist nicht mehr Kontrolleur und Aufsichtsturm in dieser Zeit, sondern Leitplanke: Immer dann haltend, wenn die Ausschläge zu groß oder gar selbstschädigend werden, immer dann zur Stelle, wenn es hakt. Idealerweise bist du dir hierin und der fundamental neuen Ausgestaltung der Eltern-Kind-Beziehung mit deiner/deinem Ex einig; so könnt ihr diese Zeit in gutem Kontakt miteinander konstruktiv bewältigen: Straßen brauchen zwei Leitplanken.</p>
<p><strong>Schwierige:r Ex-Partner:in oder konfliktreiche Trennung?<br /></strong>In einer konfliktreichen Trennung ticken die Uhren leider wieder einmal ganz anders. Hier kann es großzügige, anbiedernde Geschenke geben ebenso wie völliges Unverständnis und kalte Distanz. Gleichzeitig entwickeln viele Kinder – aus den Berichten meiner Klient:innen vor allem Mädchen und junge Frauen – in dieser Zeit ein Gefühl für gute Grenzen und lehnen von sich aus den Umgang oder Kontakt zum schwierigen Elternteil ab.</p>
<p><em>„Meine Tochter ist 11 Jahre alt und will nicht mehr zu ihrem Vater. Er hat narzisstische Tendenzen, ist übergriffig und abwertend, ich kann sie so gut verstehen. Gleichzeitig brauche ich auch einmal Zeit für mich oder muss arbeiten. Sie muss hin und wieder zu ihrem Vater. Aber es zerbricht mir das Herz.“ (Angelika, 42 Jahre)</em></p>
<p>Das ist ein weites Feld und hat so viele Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Versuche, dein schlechtes Gewissen auszuhalten. Schaue, ob konstruktiver Kontakt irgendwie möglich ist: auch dein Kind und dein:e Ex haben ein Recht auf die Chance, eine wie auch immer geartete Verbindung aufzubauen. Sei aufmerksam bei begründeter Grenzziehung durch dein Kind, aber wecke diesen Wunsch nicht. Versuche herauszufinden, woran die Ablehnung liegt und ob mögliche Gründe ausgeräumt werden können. Greife ein und suche dir Beratung und Hilfe wie oben beschrieben, wenn dein Kind nachweisbar leidet oder das Kindeswohl durch den Kontakt nachweisbar gefährdet ist.</p></div>
			</div><div id="Kinder-15" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3 id="“Kinder-15″">4. Kinder im Alter zwischen 15 und 18 Jahren</h3>
<p>In diesem Alter ist meistens der Freiheits- und Abnabelungsdrang der Jugendlichen und jungen Erwachsenen unübersehbar. Sie gehen mit Freunden raus, auf Partys und bleiben nachts lange weg – abgesprochen oder unabgesprochen. Sie kommen spätestens jetzt in Kontakt mit Zigaretten, Alkohol und Haschisch. Der erste ernsthafte Freund, die erste ernsthafte Freundin sorgt für Schmetterlinge im Bauch, aber fordert auch neue Positionsbestimmungen: Wer und wie will ich in einer Partnerschaft sein? Schule ist oft „Mist“ und überflüssig und in Diskussionen wirst du mit Thesen konfrontiert, bei denen dir innerlich die Haare zu Berge stehen. Die Trennung der Eltern kann in diesem Alter individuell eine Bandbreite von Reaktionen auslösen – vom Schulterzucken bis zum „Komasaufen“ ist alles dabei.</p>
<p>Viele Eltern spüren das und viele wollen gerade in dieser Zeit instinktiv „bis zum Abi“ durchhalten. Schaue für deine Entscheidung genau auf die Individualität deines jugendlichen Kindes und auf die Atmosphäre in deiner Paar-Beziehung: eine angespannte Atmosphäre in einer zwanghaft aufrecht erhaltenen Partnerschaft kann ebenso überschießendes und übermäßiges Verhalten deines Kindes zur Folge haben wie eine ungute Trennung. Manchmal sind in dieser Zeit ein paar Monate Zuwarten bis zur Trennung aber auch eine echte Hilfe für dein Kind.</p>
<p><strong>Wie kannst du in der Trennung unterstützen?<br /></strong>Ruhig bleiben, gelassen bleiben, einschreiten, wenn Selbstschädigung droht. Gleichzeitig wirst du in dieser Zeit meistens wieder zum geschätzten Gesprächspartner: Lass dich auf die Themen der jungen Erwachsenen ein, nimm sie ernst in ihren Sorgen, Träumen und Wünschen – gerade dann wenn sie nicht mit deinen übereinstimmen. Elterlicher Druck und übermäßige Kontrolle sind meistens kontraproduktiv und führen dazu, dass dein jugendliches Kind erst recht innerlich blockiert. Bei den meisten beruhigt sich vieles tatsächlich in der Oberstufe und der Fokus auf Schule und Abschluss sind auf einmal (wieder) da. Wenn nicht, bist du und dein:e Ex erneut als Leitplanken gefordert, und ihr solltet gemeinsam überlegen, wie eurem Kind geholfen werden kann.</p>
<p><strong>Schwierige:r Ex-Partner:in oder konfliktreicheTrennung?<br /></strong>Je nach dem, wie gut deinem jugendlichen Kind die in dieser Zeit „normale“ Abnabelung auch von einem narzisstischen Elternteil gelingt, kann es bei einer konfliktreichen Trennung jetzt ruhiger werden. Kinder in diesem Alter dürfen bei Trennung der Eltern selbst bestimmen, wo sie wann sein wollen. Es kann sein, dass sie in ihrer Entscheidung durch deine:n schwierigen Ex manipuliert werden, es kann sein, dass sie selbst ein großes Bedürfnis nach Grenzziehung und Distanz haben.</p>
<p><em>„Bei meinem narzisstischen Ex muss unsere 16jährige Tochter nie Hausaufgaben machen oder lernen oder an ihren Referaten arbeiten. Die machen immer nur alles das, was nett ist und der Rest bleibt an mir hängen. So schafft sie die Schule nie.“ (Marlies, 47 Jahre)</em></p>
<p>Versuche, konstruktiv zu gestalten, was in dieser Zeit noch beeinflussbar ist. Versuche es mit so wenig Druck wie möglich, sondern mit Anregung, Ermunterung, Aufmunterung. Gestalte gleichzeitig die Zeit mit deinem Kind nicht nur als Lern-Bootcamp, sondern verbringe auch positive, entspannende Zeit mit deinem Kind. Mancher Widerstand löst sich bei einer schönen Unternehmung eher als bei einem ernsten Gespräch auf dem Sofa mit womöglich viel Geschrei. Ändere, was zu ändern ist und hole dir dazu alle Hilfe und Beratung, die es gibt. Und akzeptiere, was möglicherweise nicht zu ändern ist.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 id="“Kinder-19″">5. Erwachsene Kinder im Alter zwischen 19 und 25 Jahren</h3>
<p>In diesem Alter gestalten erwachsene Kinder ihr Leben weitgehend selbst, auch wenn sie dabei meistens finanziell noch von den Eltern abhängig sind. Aber auch jetzt ist noch viel los im Leben der jungen Erwachsenen: Ausbildung und Studium, Reisen und Gap-Years, Partnerfindung und Liebeskummer – vieles muss bewältigt werden. Immer häufiger begegnen mir junge Erwachsene, die in dieser Zeit nach Schule und erster beruflicher Orientierung ausgebrannt ins Elternhaus zurückkehren. So treibt die Sorge um die jungen Erwachsenen auch viele meiner Klient:innen um:</p>
<p><em>„Ich möchte mich trennen, es geht nicht mehr. Unsere beiden Töchter sind 20 und 22 Jahre und zur Zeit im Studium. Wenn ich mich jetzt von meinem Mann trenne, dann nehme ich meinen Töchtern doch ihr Zuhause weg. Ich stecke innerlich fest: Darf ich das?“ (Veronika, 52 Jahre)</em></p>
<p><em>„Ich will mich trennen, ich will nicht mit meiner Frau alt werden. Wir haben einen Sohn, er ist 23 Jahre. Er ist etwas labil und hängt sehr an seiner Mutter. Wenn ich mich jetzt trenne, dann habe ich die Befürchtung, dass er in ein Loch fällt und seine emotionale Situation sich verschlechtert. Ich weiß nicht, was ich tun soll.“ (Rainer, 56 Jahre)</em></p>
<p><strong>Wie kannst du in der Trennung unterstützen?<br /></strong>Jetzt, mit einem erwachsenen Kind, hat sich idealerweise euer Verhältnis nach der oft rumpeligen Pubertät konstruktiv-kooperativ gewandelt. So kannst du dein erwachsenes Kind in diesem Alter meistens anders stützen und unterstützen als durch das Festhalten an deiner Paar-Beziehung, die dir nicht mehr guttut. Im besten Fall bist du Gesprächspartner:in, Mentor:in, Ratgeber:in geworden &#8211; wenn um Rat gebeten wird. So kannst du dein Kind vor allem durch emotionale Nähe, aktives Zuhören und konstruktive Diskussionen unterstützen. All das bleibt auch dann, wenn dein Lebensmittelpunkt sich nach einer Trennung verändern sollte. Emotionale Verbundenheit existiert jenseits des Wohnzimmers der Kindheit weiter, zumal dein erwachsenes Kind über kurz oder lang sein eigenes Wohnzimmer nach eigenen Vorstellungen gestalten wird. Aus der Erfahrung sind hier meistens deine Sorgen größer als in der Wahrnehmung deines erwachsenen Kindes. In diesem Alter gilt daher: Suche das ausgewogene, umsichtige Gespräch mit deinem Kind auf Augenhöhe – gerade jetzt geht es.</p>
<p><strong>Schwierige:r Ex-Partner:in oder konfliktreiche Trennung?<br /></strong>Auch in dieser Phase kann der lange Arm der/des manipulativen Ex dein erwachsenes Kind noch erreichen. Aber das gilt für das Aufrechterhalten einer Partnerschaft ebenso wie für eine Trennung. In diesem Alter, in dem es nicht mehr formal um Umgangsrechte geht, kannst du dein Kind zur wohltuenden Grenzziehung ermuntern – und es selbst möglichst vorleben. Manche Kinder narzisstischer Elternteile haben so viel Demütigung, Abwertung und Manipulation erlitten, dass jetzt auch der Zeitpunkt sein kann, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Rege das vorsichtig an, wenn du merkst, dass dein erwachsenes Kind Bedarf hat und hierfür offen ist – und lass es sein, wenn ein solcher Vorschlag auf völliges Unverständnis stoßen würde. Vertraue darauf, dass dein Kind sich Hilfe holen wird, wenn der individuell richtige Zeitpunkt gekommen ist.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ergreife die Chance auf die bestmögliche Trennung für deine Kinder in jedem Alter</p>
<p>Es gibt also nicht das eine Alter, in dem Kinder eine Trennung am besten verkraften. Wenn du daher eine Trennung für dich sorgfältig abgewogen hast und deine Entscheidung für eine Trennung gefallen ist, triff noch eine weitere Entscheidung, die das Leben aller Beteiligter positiv beeinflussen wird: Triff die Entscheidung für die bestmögliche Trennung für deine Kinder und verpflichte dich innerlich, in gutem Kontakt mit dir selbst hierfür alles zu tun, was in deiner Macht steht.</p>
<p>Idealerweise ist dein:e Ex-Partner:in mit im Boot und ihr beide könnt euch gut um eure Kinder kümmern. Aber auch bei einer konfliktreichen Trennung kannst schon du allein eine Menge bewirken – für deine Kinder, aber ohne dich selbst aufzugeben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: center;">Großer Video-Onlinekurs:<br />Trennung von einem Narzissten</h2></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>11 Videos und 1 Audio, um sich endlich aus der toxischen Beziehung mit einem Narzissten wirklich zu befreien.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Bonus: ein liebevoll gestaltetes Workbook mit über 60 Seiten als Begleiter auf Ihrem Weg mit vielen Anregungen und Übungen für Ihre nachhaltige Veränderung.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Damit ist meine geballte Erfahrung aus vielen Jahren Coaching zur Trennung von einem Narzissten erstmalig als Onlinekurs verfügbar und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/in-welchem-alter-verkraften-kinder-eine-trennung-am-besten/">In welchem Alter verkraften Kinder eine Trennung am besten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Narzisstischer Elternteil – Spätfolgen für Kinder</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/narzisstischer-elternteil-spaetfolgen-fuer-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Haffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 08:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Toxische Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung von einem Narzissten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.annette-oschmann.de/?p=3855</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/narzisstischer-elternteil-spaetfolgen-fuer-kinder/">Narzisstischer Elternteil – Spätfolgen für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_15 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Viele Klient*innen kontaktieren mich rund um eine Trennung in Sorge um das Wohl ihrer Kinder: diese haben ein narzisstisches Elternteil – sehr oft den narzisstischen Vater &#8211; und sie befürchten Spätfolgen für ihre Kinder. Oft ist Auslöser die konkrete Trennungssituation, in der sie spüren, wie auf dem Rücken ihrer Kinder Macht und Manipulation ausgeübt werden. Damit wachsen die Ängste, dass ein narzisstischer Elternteil auch schon vorher die Kinder unbewusst so beeinflusst haben könnte, dass sich irgendwann Spätfolgen zeigen könnten.</p>
<p>Geht es dir auch so? Dann bist du nicht allein! Und ja: das Aufwachsen mit einem narzisstischen Elternteil kann weitreichende Spätfolgen für Kinder haben und sie bis weit ins Erwachsenenalter begleiten. Welche Folgen und in welcher Ausprägung, das hängt stark von der Individualität des Kindes ab und vor allem seiner Resilienz. Sei wachsam, wenn du ein auffälliges Verhalten bei deinem Kind beobachtest und biete ihm die Hilfe und Unterstützung an, die es je nach Alter benötigt.</p>
<p>In diesem Artikel stelle ich dir die wesentlichen möglichen Spätfolgen eines narzisstischen Elternteils für Kinder zusammen und auch erste Hinweise, wie du als betroffene/r Mutter oder Vater früh entgegenwirken kannst. Aber auch empathische und fürsorgliche Omas, Opas, Tanten, Onkel, gute Freunde oder Paten können helfen, diese Spätfolgen abzumildern.</p>
<h2>1. Spätfolge: Schwierigkeiten, eine stabile eigene Identität zu entwickeln</h2>
<p>Kinder eines narzisstischen Elternteils haben wegen dessen Verhaltens häufig nur eine sehr eingeschränkte Möglichkeit, eine eigene, stabile Identität zu entwickeln.</p>
<p>Der narzisstische Elternteil hat ein sehr schwaches Selbstwertgefühl, auch wenn er das selbst nicht weiß. Er oder sie braucht daher um sich herum „Gefolgsleute“, die so funktionieren, wie er/sie das für sich braucht. Eine eigenständige Identität der Kinder ist dabei gar nicht „erwünscht“; solche Ansätze werden oft im Keim erstickt durch dauernde Kritik, Liebesentzug, Meckern oder Beschimpfungen.</p>
<p>So lernen Kinder narzisstischer Elternteile früh zu gehorchen, sich anzupassen, nicht aufzufallen, unterzutauchen, in Deckung zu gehen – also alles Verhaltensweisen, die die Entwicklung einer eigenständigen Ich-Identität nicht fördern, sondern unterdrücken. Das kann sogar das Gefühl auslösen, gar nicht selbst zu zählen, sondern wie ein „verlängerter Arm“ des narzisstischen Elternteils zu sein.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Fördere bewusst die eigenständige Entwicklung deines Kindes, lasse es sich erforschen und ausprobieren, sich selbst entdecken. Akzeptiere es so, wie es ist und vermittle ihm genau dieses Gefühl: in seiner Identität wirklich angenommen zu werden, unabhängig davon, welche Facetten sich zeigen und ob sie dir persönlich gefallen oder nicht.</em></p>
<h2>2. Spätfolge: „Ich bin nicht gut genug.“</h2>
<p>Ein wichtiges „Erziehungsprinzip“ des narzisstischen Elternteils ist es, Liebe &#8211; oder besser: Anerkennung &#8211; vor allem gegen Leistung zu gewähren. Das bedeutet Leistung in Schule, Sport oder anderen Hobbies. Aber oft sind die Erwartungen und Ansprüche so maßlos übersteigert, dass ein Kind diesen gar nicht gerecht werden kann.</p>
<p>Dadurch verfestigt sich bei vielen Kindern narzisstischer Elternteile die innere Prägung: „Ich muss leisten, um geliebt zu werden“ verbunden mit dem Gefühl, nie gut genug zu sein. Dieses „Werde ich jemals gut genug sein?“ ist eine ganz klassische Spätfolge, die oft zu einer großen Sehnsucht nach Anerkennung von Außen führt.</p>
<p>Je nach Individualität des Kindes kann es hierauf im weiteren Verlauf seines Lebens unterschiedlich reagieren: entweder resultiert dieses Gefühl in einem erhöhten Leistungsbewusstsein, auch verbunden mit dem Risiko der Selbstausbeutung und damit einhergehend der Gefahr des Burn-outs, oder dieses Gefühl führt zum genauen Gegenteil, nämlich zu innerer Resignation, die jeden Wunsch nach Weiterentwicklung oder Leistung erstickt.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Vermittle deinem Kind immer wieder, dass es wertvoll ist als Mensch, ohne etwas dafür zu tun. Dass es einfach nur sein darf. Du könntest zum Beispiel Unternehmungen mit deinem Kind machen, bei denen es nur um Freude und Genießen geht, nicht alles muss immer „sinnvoll“ sein. Absichtslos miteinander verbrachte Zeit ist besonders wohltuend.</em></p>
<h2>3. Spätfolge: Selbstschädigender Perfektionismus</h2>
<p>Die innere Prägung „Ich bin nicht gut genug.“ kann zu einer weiteren Spätfolge eines narzisstischen Elternteils führen: selbstschädigendem Perfektionismus.</p>
<p>Mache dir einmal klar: Perfektionismus ist die Angst vor Fehlern, und die Angst vor Fehlern ist die Angst vor Ablehnung – also „mit Fehlern“ nicht gemocht zu werden. Bei der unbedingten Leistungserwartung des narzisstischen Elternteils schwingt das oft mit: das Kind darf keine Fehler machen, sonst riskiert es Ablehnung. Elterliche Ablehnung kann kein Kind ertragen, also erlernt es schon früh, perfektionistische Tendenzen zu entwickeln, um die Ablehnung zu vermeiden. Selbstschädigender Perfektionismus als Spätfolge entsteht dann, wenn das Streben nach Perfektion irgendwann nur noch den einzigen Zweck hat, den eigenen Selbstwert zu begründen und zu erhalten.</p>
<p>Leider überträgt sich ein so erlernter Perfektionismus oft auf viele oder gar alle Lebensbereiche: das eigene Aussehen, die Performance im Job, das Mutter- oder Vatersein, das eigene Heim, Liebesbeziehungen, Beziehungen zu Freunden und Bekannten, Verhalten in Gemeinschaft. Dieser Perfektionismus mündet oft in große Erschöpfung.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Versuche, deinem Kind früh das Gefühl zu vermitteln, dass Fehlermachen zum Leben dazugehört und nichts mit seinem Wert als Mensch zu tun hat. Niemand ist perfekt, und Fehler eigenen sich gut dazu, daraus zu lernen. Liebe es bedingungslos und unerschütterlich aus ganzem Herzen, gerade wenn es „Fehler“ macht, und zeige ihm das auch.</em></p>
<h2>4. Spätfolge: Erdrückendes Verantwortungsgefühl</h2>
<p>Kinder narzisstischer Elternteile entwickeln oft sehr früh ein starkes Verantwortungsgefühl für andere Menschen.</p>
<p>Das kommt daher, dass der narzisstische Elternteil das Kind so sehr für seine Zwecke und zur Stabilisierung des eigenen schwachen Selbstwertgefühls vereinnahmt. Heranwachsende Kinder können dadurch sogar das Gefühl entwickeln, sie müssten sich um den narzisstischen Elternteil wie um ein Kind kümmern.</p>
<p>Später überträgt sich das so erlernte Verantwortungsgefühl leicht auf andere Menschen: den/die Partner*in, Freunde oder Bekannte, Arbeitskolleg*innen. Menschen mit einem starken Verantwortungsgefühl können schlecht „Nein“ sagen, wenn sie um etwas gebeten werden und bald haben sie mehr Aufgaben, als je zu bewältigen sind. Und dann wird das Verantwortungsgefühl erdrückend.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Dein Kind ist Kind und darf Kind sein. Übertrage ihm altersgerechte Verantwortung, in den Angelegenheiten, die es selbst betrifft: zum Beispiel die Verantwortung für seine Hausaufgaben oder kleinere Aufgaben im Haushalt, aber nicht mehr. Dein Kind ist weder Seelentröster noch Blitzableiter, sondern: Kind.</em></p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Mädchen stärken - Stärken fördern, Selbstwert erhöhen und liebevoll durch Krisen begleiten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>5. Spätfolge: Übersteigerte Schuldgefühle</h2>
<p>Mit dem erdrückenden Verantwortungsgefühl gehen oft übersteigerte Schuldgefühle als Spätfolge einher. Das Kind eines narzisstischen Elternteils ist es gewöhnt, mit zahlreichen Erwartungen, Forderungen und Ansprüchen konfrontiert zu werden. Genauso hat es gelernt, diese Forderungen möglichst perfekt zu erfüllen, um keine Ablehnung zu riskieren. Erfüllt es nicht, entstehen Schuldgefühle. Zunächst gegenüber dem narzisstischen Elternteil, aber später möglicherweise auch gegenüber anderen Menschen, die Forderungen stellen und unausgesprochene Erwartungen haben, sei es im Privatleben oder im Job. Übersteigerte Schuldgefühle können zu tiefer innerer Erschöpfung und Ängsten führen.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Eltern können sehr leicht Schuldgefühle bei ihren Kindern hervorrufen – durch das, was sie sagen, wie sie es sagen oder was sie tun. Achte darauf, wie du mit deinem Kind sprichst. Nimm es ernst, gerade wenn es um schwierige Themen geht wie schulische Leistungen, Zeit mit Freunden, Übernahme häuslicher Pflichten. Nimm bewusst Vorwürfe aus den Gesprächen mit deinem Kind heraus und versuche stattdessen konstruktiv, ruhig und wertschätzend zu kommunizieren.</em></p>
<h2>6. Spätfolge: Probleme, selbst Grenzen zu ziehen</h2>
<p>Eine weitere Spätfolge eines narzisstischen Elternteils ist es, dass dein Kind wahrscheinlich Probleme hat, für sich selbst wohltuende Grenzen zu setzen.</p>
<p>Ein narzisstischer Elternteil ist in der Regel übergriffig und respektiert die Grenzen anderer Menschen nicht. Er oder sie grätscht in die Privat- und Intimsphäre der umgebenden Menschen ein, wenn es ihm oder ihr wichtig erscheint. Kinder gewöhnen sich schnell an derartige elterliche Übergriffe und entwickeln kein Gefühl für die eigenen Grenzen, die eigene Privat- und Intimsphäre. Weil sie dieses Gefühl für sich selbst nicht entwickeln, sind sie – paradoxerweise &#8211; oft auch unbewusst übergriffig gegenüber anderen Menschen.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Im familiären Miteinander und dem, was wir als Erziehung verstehen, verwischen häufig die Grenzen aller Beteiligter. Versuche selbst, angemessene Grenzen zu ziehen: du bist Vorbild deines Kindes. Versuche auch, die Ansätze zur Grenzziehung deines Kindes von Anfang an zu beachten. Das sind teilweise ganz simple kleine Gewohnheiten wie zum Beispiel, dass du anklopfst, bevor du sein Zimmer betrittst oder es ausreden lässt. Allgemein kann gelten: Wenn dein Kind etwas nicht möchte, muss es nicht. So lernt es Selbstwirksamkeit und dass seine Grenzen respektiert werden: Sein „Nein“ zählt. Ich weiß, dass das manchmal mit erzieherischen Vorstellungen kollidieren kann, wenn dein Kind zum Beispiel eine Sportart oder ein Hobby lernen soll und „nicht dranbleiben will“. Hier gilt: biete deinem Kind alles an, versuche auch, dass es drei- oder viermal mitmacht. Wenn es dann aber etwas partout nicht will, solltest du das ernst nehmen. Und Schule ist natürlich ein ganz eigenes Thema, das im Rahmen dieses Blogartikels leider zu weit führen würde…</em></p>
<h2>7. Spätfolge: Gestörtes Bindungsverhalten</h2>
<p>Das Kind eines narzisstischen Elternteils kann sich nicht auf dessen bedingungslose Liebe verlassen. Liebe und Anerkennung erhält es für Leistung, aber selten um seiner selbst willen.</p>
<p>Das kann bei der eigenen Partnersuche und Beziehungen zu Verlustängsten führen, auch zum Beispiel zu vorgreifendem Verlassen, bevor er oder sie selbst verlassen wird. Im Extremfall kann eine Spätfolge eines narzisstischen Elternteils auch Selbstisolation sein, um keinesfalls enttäuscht zu werden.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Wenn sich gestörtes Bindungsverhalten zeigt, ist dein Kind oft schon aus dem Haus. Du kannst auch hier wieder vorbeugen mit deinem empathischen zugeneigten Verhalten. Du kannst ihr oder ihm zeigen, dass auf deine Liebe Verlass ist, auch wenn mal etwas schiefläuft. Dass du dein Kind nimmst, wie es ist und vorbehaltlos unterstützt, wenn das nötig ist.</em></p>
<h2>8. Spätfolge: Erhöhtes Risiko, selbst in eine toxische Beziehung zu geraten</h2>
<p>Mit einem narzisstischen Elternteil steigt für Kinder das Risiko, selbst in eine toxische Beziehung zu geraten. Dein Kind ist die Atmosphäre der Abwertung, der Demütigungen und Übergriffe gewöhnt. Dieses „vertraute Toxische“ übt eine unerklärliche, unbewusste Anziehungskraft aus.</p>
<p>Hinzu kommt, dass alle geschilderten Spätfolgen und das verursachende Verhalten des narzisstischen Elternteils insgesamt dazu führen können, dass Selbstwertgefühl, Selbstachtung, Selbstvertrauen und Selbstliebe bei Kindern narzisstischer Elternteile oft nur schwach oder gar nicht entwickelt sind. Gerade das macht aber anfällig für das übersteigerte und zur Schau gestellte Größenbewusstsein narzisstischer Menschen.</p>
<p><em>Was kannst du tun?</em><br /><em>Alle vorherigen Tipps tragen schon dazu bei, dein Kind so zu stärken, dass es möglichst immun wird gegenüber toxischen Verhaltensweisen und damit auch toxischen Beziehungen. In der Regel hast du auf die Partnerwahl deines Kindes nur noch wenig oder keinen Einfluss, aber du kannst ihm oder ihr unbedingt zur Seite stehen, wenn es selbst seine Situation verändern möchte.</em></p>
<h2>9. Spätfolgen für Kinder durch ein narzisstisches Elternteil: Die gute Nachricht</h2>
<p>Die gute Nachricht, wenn du befürchtest, dass ein narzisstischer Elternteil Spätfolgen für deine Kinder haben könnte: Erkenntnis ist der erste Schritt zur Veränderung. Wenn du die Spätfolgen kennst, bist du jetzt hierfür sensibilisiert und kannst deinen Kindern angemessen helfen. Empathie und bedingungsloses Wohlwollen für deine Kinder sind der Schlüssel hierzu.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Bonus: ein liebevoll gestaltetes Workbook mit über 60 Seiten als Begleiter auf Ihrem Weg mit vielen Anregungen und Übungen für Ihre nachhaltige Veränderung.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Damit ist meine geballte Erfahrung aus vielen Jahren Coaching zur Trennung von einem Narzissten erstmalig als Onlinekurs verfügbar und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/narzisstischer-elternteil-spaetfolgen-fuer-kinder/">Narzisstischer Elternteil – Spätfolgen für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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		<title>Gemeinsam getrennt erziehen – 5 Tipps für die praktische Umsetzung der Studie des Familienbeirats bei einer Trennung mit Kindern</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/gemeinsam-getrennt-erziehen-5-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Haffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 14:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung im Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.annette-oschmann.de/?p=3465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/gemeinsam-getrennt-erziehen-5-tipps/">Gemeinsam getrennt erziehen – 5 Tipps für die praktische Umsetzung der Studie des Familienbeirats bei einer Trennung mit Kindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_23 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>​<br />Eine Trennung ohne Rosenkrieg und zum Schutz der Kinder wünschen sich alle Eltern. Auch die Politik sieht dieses Thema bei der Trennung mit Kindern: Gemeinsam getrennt erziehen ist der Titel eines Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesfamilienministerium vom 10. März 2021, das Ende Oktober 2021 offiziell veröffentlicht wurde.​ Dieser Titel klingt gut, aber sofort stellen sich Fragen, wie das praktisch umgesetzt werden kann. Denn eine Trennung bedeutet oft viel Schmerz, Streit und Auseinandersetzungen. Gemeinsam getrennt erziehen setzt aber eines voraus: dass getrennte Eltern sich (wieder) zum Wohl ihrer Kinder verständigen können.</p>
<p>Wie kann das gehen? Wie gelingt eine gute Kommunikation der beiden Ex-Partner/in über das Wohl ihrer Kinder? Hier sind 5 Tipps, die jedes Elternteil für sich oder gemeinsam umsetzen kann. Denn es geht erst einmal darum, dass beide Eltern emotional gefestigt sind, um auf einer guten Basis gemeinsam getrennt erziehen zu können.</p>
<h2>1. Gefühle bewusst bewältigen</h2>
<p>Bei praktisch jeder Trennung kommen viele Gefühle hoch, vor allem viele schlechte wie Wut, Ärger, Traurigkeit, Reue, Wehmut oder innere Leere. Dazu kommen viele Sorgen, wie es alles weitergehen soll. Bei einer Trennung mit Kindern drehen sich viele Gedanken natürlich um das Wohlergehen der gemeinsamen Kinder, aber auch um Hab und Gut, um Unterhalt und Umgang und den gemeinsamen Freundeskreis.</p>
<p>Für eine Trennung ohne Rosenkrieg und hin zu einem neuen, konstruktiven Miteinander geht es darum, dass du alle deine Gefühle, die gerade da sind, bewusst verarbeitest. Mit Groll im Bauch ist es schwierig, den Kindern gute Eltern zu sein und der/dem Ex-Partner/in zumindest neutral zu begegnen. Benenne deine Gefühle konkret für dich. Gefühle benennen heißt mit Gefühlen umgehen lernen. Darüber hinaus gibt es einige Übungen, um gerade schlechte Gefühle gut zu bewältigen.</p>
<p>Wichtig ist dabei: es geht nicht darum, deine schlechten Gefühle „wegzudrücken“. Ganz im Gegenteil: es geht darum, schlechte Gefühle wie Wut zu nutzen und zu verändern in etwas Gutes, das dich, deine Kinder und deine/n Ex-Partner/in nach vorne bringt in eine konstruktive neue Zukunft.</p>
<h2>2. Schädliche Verhaltensmuster erkennen und verändern</h2>
<p>Um gemeinsam gut erziehen zu können, ist es dann wichtig, selbstschädigende Verhaltensmuster in Partnerschaften zu identifizieren und positiv zu verändern. Das macht den Blick frei für eine neue Sicht der Dinge auf dich und deine/n Ex-Partner/in.</p>
<p>Selbstschädigende Verhaltensmuster haben oft mit der/dem Anderen zu tun. „Ich werde nicht ernst genommen.“ „Sie behandelt mich nicht mit Respekt.“ „Immer macht er, ich dreh durch.“ „Warum sagt sie immer so etwas, das macht mich rasend.“</p>
<p>Hier geht es darum, den eigenen Aspekt herauszufiltern. Denn oft haben diese Verhaltensmuster viel mit dir zu tun und dem, wie du dich selbst siehst, was du von dir hältst. Immer wieder spielt auch ein geringes Selbstwertgefühl eine Rolle: Wenn du dich nicht ernst nimmst, wer soll es denn dann tun? Bleibst du in diesen Verhaltensmustern stecken, ist eine Trennung ohne Rosenkrieg kaum möglich und gemeinsame Erziehung äußerst mühsam.</p>
<p>Versuche selbst herauszufinden, was dich (negativ) prägt und hole dir Hilfe, wenn dir das schwer fällt.</p>
<h2>3. Konstruktive Kommunikation</h2>
<p>Konstruktive Kommunikation ist das A und O, um gemeinsam getrennt gut zu erziehen. Wenn du deine harten Gefühle verarbeitet hast und dir deine unbewussten Verhaltensmuster klarer geworden bist, ist das der nächste Schritt: eine zugewandte und kooperative Kommunikation mit deiner/deinem Ex zu erlernen und zu etablieren.</p>
<p>Der erste und gleichzeitig schwierigste Tipp: versuche Ich-Botschaften zu senden, statt Vorwürfe zu machen. Statt „Immer machst du…“ oder „Du hast schon wieder…“ oder „Wieso musstest du…“ versuche umzuschalten und zu kommunizieren, wie du dich fühlst und was die Worte oder Handlungen der/des Anderen bei dir auslösen: „Ich habe den Eindruck, dass…“ oder „Ich fühle mich…“ oder „Ich kann damit nicht gut umgehen, wenn…“.</p>
<p>Das ist schwierig, weil du ja das Gefühl hast, die Probleme liegen beim Anderen. Aber versuche einmal die Perspektive zu wechseln zum Wohl der gemeinsamen Erziehung. Du brichst dir meistens keinen Zacken aus der Krone und kannst viel dazu beitragen, dass die Trennung für deine Kinder gut verläuft.</p>
<h2>4. Gemeinsam getrennt erziehen – eine gemeinsame Basis schaffen</h2>
<p>Wenn ihr so weit seid – Gefühle, Verhaltensmuster und Kommunikation einigermaßen im Griff habt, dann seid ihr schon … ganz weit. Jetzt erst dreht sich alles um die gemeinsame Erziehung: Was sind eure Grundsätze? Was ist euch wichtig, was ist nicht so wichtig? Welche No Go‘s habt ihr, wo seid ihr bereit aufeinander zuzugehen?</p>
<p>Um gemeinsam getrennt zu erziehen, ist es wichtig, sich hierüber auszutauschen. Natürlich macht es jeder von euch dann individuell anders, aber die Basis sollte stimmen. Das hilft euch und euren Kindern, die sich in der Trennung an diesen Grundsätzen orientieren können.</p>
<h2>5. Wechselmodell oder Residenzmodell?</h2>
<p>Das klassische Umgangsmodell in Deutschland war und ist das Residenzmodell. Dabei hat ein Elternteil den überwiegenden Umgang und die/der Andere hat die Kinder meistens an jedem zweiten Wochenende und oft auch ein oder zwei Tage unter der Woche.</p>
<p>Viele Elternteile wünschen sich aber mehr Teilhabe an der Entwicklung und Erziehung der Kinder. Das Wechselmodell verschafft beiden Elternteilen meistens gleich viel Zeit mit den Kindern, meistens wechselt das im Wochenrhythmus. Aber auch andere Aufteilungen sind denkbar, also 40% zu 60% oder 2/3 zu 1/3. Voraussetzung ist, dass die Eltern miteinander gut kommunizieren können, um gemeinsam erziehen zu können, auch wenn sie getrennt ist.</p>
<p>Neben diesen beiden Modellen gibt es noch das Nestmodell. Dabei bleiben die Kinder immer an einem Wohnsitz, die Eltern haben anderen Wohnsitze und betreuen die Kinder wechselweise an deren Wohnsitz. Im Grunde kann der Umgang auch bei diesem Modell nach Vereinbarung aufgeteilt werden. Es erfordert allerdings meistens drei Wohnsitze, was in der Praxis oft zu kompliziert ist.</p>
<h2>6. Coaching für bewusste Trennung als Grundstein</h2>
<p>Vieles ist möglich, um bei einer Trennung Kinder gemeinsam getrennt zu erziehen – zu deren Wohl. Dabei ist wesentlich, dass sich beide Elternteile ihren Themen stellen, nämlich ihren Gefühlen und ihren inneren Prägungen und Verhaltensmustern. Dann kann Kommunikation auch bei Ex-Partnern gelingen und eine Trennung ohne Rosenkrieg verlaufen.</p>
<p>Trennungscoaching ist dabei eine gute Methode, sich im Dialog seiner Themen überhaupt bewusst zu werden und diese aktiv anzugehen. Zum Wohle aller, die von der Trennung betroffen sind.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_8_wrapper et_pb_button_alignment_left et_pb_module ">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Weitere Informationen zur Broschüre &#8222;Gemeinsam getrennt erziehen&#8220; (Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) finden Sie unter: <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/gemeinsam-getrennt-erziehen-186696">https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/gemeinsam-getrennt-erziehen-186696</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bildnachweis: Pixabay/Pexels</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/gemeinsam-getrennt-erziehen-5-tipps/">Gemeinsam getrennt erziehen – 5 Tipps für die praktische Umsetzung der Studie des Familienbeirats bei einer Trennung mit Kindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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		<title>Trennung von einem Narzissten mit Kindern &#8211; Womit musst du rechnen und wie gehst du damit um?</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/trennung-von-einem-narzissten-mit-kindern-womit-musst-du-rechnen-und-wie-gehst-du-damit-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Haffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 08:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Toxische Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung von einem Narzissten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.annette-oschmann.de/?p=3397</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/trennung-von-einem-narzissten-mit-kindern-womit-musst-du-rechnen-und-wie-gehst-du-damit-um/">Trennung von einem Narzissten mit Kindern &#8211; Womit musst du rechnen und wie gehst du damit um?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Trennung von einem narzisstischen Partner ist ein ungeheurer Kraftakt für jede Betroffene. Und die Trennung von einem Narzissten mit Kindern ist noch einmal eine enorme emotionale Belastung obendrauf. Denn du musst nicht nur dich innerlich aus der narzisstischen Manipulation befreien, sondern gleichzeitig möglichst gut für dein Kind sorgen. Du wünschst dir nichts mehr, als dass dein Kind, das alles so unbeschadet wie möglich übersteht. In diesem Artikel gebe ich dir konkrete Tipps, wie dir das gelingen kann.</p>
<h2>1. Das A und O: Bedürfnisse deines Kindes sehen und erfüllen</h2>
<p>Der wichtigste Schritt ist, auch in der Trennungsphase die Bedürfnisse deines Kindes zu sehen und altersgerecht zu erfüllen. Dafür solltest du zuerst gut für dich sorgen und versuchen, in deine innere Balance zu kommen. Dann kannst du dich deinem Kind wieder mit voller Kraft widmen und ihr/ihm helfen, diese Zeit gut zu überstehen.</p>
<p>Denke daran: Egal wie alt dein Kind ist, es ist in einem inneren Zwiespalt. Einerseits spürt es meistens instinktiv, dass der narzisstische Elternteil es nicht so bedingungslos von Herzen liebt, wie es gut wäre und dein Kind es verdient hätte. Andererseits ist da diese tiefe Sehnsucht nach der Anerkennung und Liebe genau dieses Elternteils. Dieser innere Zwiespalt ist da, und du kannst versuchen, ihn mit Liebe und Verständnis, Zuneigung und Empathie für dein Kind zu füllen. Ohne dich selbst dabei aufzugeben.</p>
<h2>2. „Best Daddy ever“ versus „Null Bock auf mein Kind“</h2>
<p>In der Trennungsphase hat der Narzisst im Wesentlichen zwei Verhaltensweisen, wenn es um sein Kind geht:</p>
<p>Entweder ist er auf einmal der beste Vater überhaupt, den man sich vorstellen kann. Er umsorgt und verwöhnt sein Kind wie nie zuvor mit Spielen und Geschenken, Süßigkeiten und Unternehmungen, langem Aufbleiben und viel Fernsehen oder Elektronik. Wahrscheinlich kochst du innerlich vor Wut, weil du siehst, wie unecht das alles ist und weil du dir in der Vergangenheit gerade das mal von deinem Partner gewünscht hättest: dass er sich kümmert.</p>
<p>Oder der Umgang mit dem Kind ist deinem narzisstischen Ex zu anstrengend, weil er im Grunde gar nicht weiß, was er mit dem Kind anfangen soll. Da werden dann auch schnell mal die Schwiegereltern mit einbezogen, weil sie ihm das Kind abnehmen können. Oder eine mögliche neue Partnerin übernimmt diese Aufgabe. Oder er hat schlicht keine Zeit, sich jedes zweite Wochenende um sein Kind zu kümmern.</p>
<p>Beide Verhaltensweisen tun dir wahrscheinlich in der Seele weh.</p>
<p>Wie auch immer dein Ex sich verhält: versuche wieder so gelassen und ruhig wie möglich zu bleiben. Gleiche liebevoll aus, was du an Defiziten feststellst. Bleibe bei deinen Erziehungsprinzipien. Du kannst häufig nichts erzwingen, weder dass die übertriebene und unechte Fürsorge aufhört, noch dass der Narzisst sich gegen seinen Willen um sein Kind kümmert. Wenn du feststellst, dass dein Kind sich auffällig verhält oder bedrückt und traurig wirkt, solltest du einschreiten und professionelle Hilfe für dein Kind holen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: center;">MEIN NEUES BUCH</h2></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Mädchen stärken - Stärken fördern, Selbstwert erhöhen und liebevoll durch Krisen begleiten.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Wie wir unseren Töchtern alles mitgeben, was sie brauchen.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Leicht im Familienalltag umzusetzen, ohne dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin mitmachen muss.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>3. Wechselmodell als Machtspiel</h2>
<p>Das Wechselmodell ist ein Umgangsmodell, bei dem das Kind wochenweise abwechselnd bei der Mutter und beim Vater lebt. Es ist eine tolle Sache für alle Beteiligten, wenn die Eltern gut miteinander kommunizieren können und konstruktiv damit umgehen.</p>
<p>Bei der Trennung von einem Narzissten indes ist das Wechselmodell oder auch nur die „Androhung“ des Wechselmodells meistens ein reines Machtspiel.</p>
<p>Oft wirst du, die Mutter, aus allen Wolken fallen, wenn dein narzisstischer Partner dieses Umgangsmodell ins Spiel bringt. Denn bisher hast du dich um dein Kind gekümmert, Zeit mit ihr/ihm verbracht, gespielt, es zu Arztterminen begleitet, Sport und Freunde am Nachmittag organisiert. Und jetzt will dein Partner auf einmal die Hälfte der Zeit mit eurem Kind verbringen?</p>
<p>Abgesehen davon, dass meistens diese Väter Vollzeit arbeiten und das Wechselmodell schon aus diesem Grund unrealistisch ist, dient es auch nur einem Zweck: dich zu ärgern oder dir Angst einzujagen, dass du bei einer Trennung dein Kind zumindest „halb“ verlieren wirst.</p>
<p>Mache dir das klar. Bleibe cool. Hole dir Hilfe. Das Wechselmodell wird nicht ohne Weiteres über deinen Kopf hinweg entschieden. Im Streitfall entscheidet immer noch ein Gericht über die Gestaltung des Umgangsrechts mit dem Kind.</p>
<h2>4. Wie Kinder beeinflusst werden und was du tun kannst</h2>
<p>Gerade bei älteren Kindern, oft bei Eintritt in die Pubertät, kann das Verhalten des Narzissten noch einmal eine andere Qualität annehmen. Dann kann er nämlich versuchen, den Teenager so zu beeinflussen, dass dieser mehr Zeit oder sogar die meiste Zeit bei ihm verbringen will. Das kann über die Erfüllung tiefer Wünsche des Kindes geschehen – zum Beispiel Playstation, Pferd oder Motorrad – oder durch Manipulation und Schlechtmachen des anderen Elternteils oder durch Einräumen großer Freiheiten zum Beispiel bei Partys oder Urlaub mit Freunden. Leider geht es deinem Ex dabei meistens nicht um sein Kind, sondern dir zu zeigen, wieviel Macht er besitzt.</p>
<p>Wenn dieser Fall einmal eingetreten ist, und das Kind selbst bestimmen kann, bei welchem Elternteil es sein möchte, kannst du meistens wenig dagegen tun. Lass dich in diesem Fall beraten.</p>
<p>Oft hilft es, schon lange vorher vorzubeugen: Indem du versuchst, bei dir zu bleiben und ein gutes und inniges Verhältnis zu deinem Kind aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Indem du dein Kind siehst, es wahrnimmst, ihr/ihm zuhörst und zu Seite stehst, wenn es dich braucht. Das bedeutet nicht, dass du dich verbiegen sollst, dir die Zuneigung des Kindes mit ausgefallenen Geschenken erkaufst oder zu nachgiebig bist, wo deine Erziehungsprinzipien „eigentlich“ andere sind. Auch Teenager brauchen Grenzen. Im besten Fall sind Eltern in diesem Alter aber nur noch Leitplanken, die die schlimmsten Stöße des Lebens abfedern und ansonsten viel Freiraum für die persönliche Entwicklung lassen.</p>
<p>Wenn sich dann in der turbulenten Zeit der Pubertät die Dinge doch anders entwickeln, versuche darauf zu vertrauen, dass sich der Nebel irgendwann wieder lichten und auch dein Kind wieder deine Nähe suchen wird.</p>
<h2>5. Gelassen bleiben und taktisch vorgehen – genauso schwierig wie es klingt!</h2>
<p>Die Trennung von einem Narzissten mit Kindern ist eine besondere Herausforderung. Es ist ein ständiges Auf und Ab, weil nicht nur du betroffen bist, sondern auch dein Kind. Du willst doch nur das Beste für das emotionale Wohlergehen deines Kindes und leidest innerlich doppelt mit.</p>
<p>Bleibe so gelassen wie möglich! Die meisten Querschläger deines narzisstischen Ex verpuffen, wenn er sieht, dass er dich damit nicht aus der Ruhe bringen kann. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, denn er kennt instinktiv alle deine „Schwachpunkte“. Er kann dich mit den kürzesten Aussagen so provozieren, dass du völlig außer dir bist. Gerade dann gilt: komme zu dir selbst zurück, wortwörtlich. Richte den Fokus konsequent auf dich und deine Bedürfnisse und Wünsche. Dann auf die deiner Kinder. Mit diesem Fokus wirst auch du die Trennung gut überstehen. Hole dir Hilfe, wenn dir das im Moment noch unmöglich erscheint.</p>
<p>Gehe taktisch vor! Bei der Trennung von einem Narzissten musst du immer wieder taktisch vorgehen. Auch wenn das deinem Gefühl von Fairness und Geradlinigkeit auf den ersten Blick widerspricht. Manchmal musst du demütiger tun als du empfindest. Manchmal musst du runterschlucken, was dir auf der Zunge liegt, weil du sonst in endlosen unnützen Diskussionen landest. Manchmal reicht ein schlichtes „Nein“ und manchmal musst du defensiv kommunizieren, wenn dich das deinem Ziel näherbringt. All das kannst du lernen. Lasse dich in deinem Trennungsprozess begleiten, wenn dir das noch schwerfällt.</p>
<p>Denke immer daran: du tust es für dich und dein Kind.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: center;">Großer Video-Onlinekurs:<br />Trennung von einem Narzissten</h2></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>11 Videos und 1 Audio, um sich endlich aus der toxischen Beziehung mit einem Narzissten wirklich zu befreien.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Bonus: ein liebevoll gestaltetes Workbook mit über 60 Seiten als Begleiter auf Ihrem Weg mit vielen Anregungen und Übungen für Ihre nachhaltige Veränderung.</p></div>
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						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Damit ist meine geballte Erfahrung aus vielen Jahren Coaching zur Trennung von einem Narzissten erstmalig als Onlinekurs verfügbar und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.</p></div>
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		<title>Patchwork-Coaching &#8211; Für ein bewusstes und konfliktarmes Miteinander</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/patchwork-coaching/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Haffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 08:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesunde Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft und Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[bewusste TRennung]]></category>
		<category><![CDATA[Familiencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[gelungenes Patchwork]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder des neuen Partners]]></category>
		<category><![CDATA[Patchwork]]></category>
		<category><![CDATA[Patchwork-Coach]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung und Kinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.annette-oschmann.de/?p=3147</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/patchwork-coaching/">Patchwork-Coaching &#8211; Für ein bewusstes und konfliktarmes Miteinander</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner">​</p>
<p>In meinem Trennungscoaching spielt das Patchwork-Coaching eine eigenständige Rolle. Hier betreue ich viele Menschen, die nach einer Trennung in Patchwork-Konstellationen leben: Die Partner sind getrennt mit Kindern und finden einen neuen Partner*In mit oder ohne Kinder. Die neue Liebe führt also immer gleich ganze Gruppen von Menschen zusammen, die sich im Wesentlichen fremd sind und die plötzlich „Familie“ mit all ihrer Geborgenheit und Intimität sein sollen.</p>
<p>Das kann mit viel Wohlwollen und Zuneigung aller Beteiligter gut funktionieren. Aber oft sind doch Konflikte vorprogrammiert, weil unterschiedliche Lebensvorstellungen und -erfahrungen, verschiedene Herkunftsfamilien und individuelle Erwartungen aufeinanderprallen. Manchmal ist die vorherige Trennung noch nicht richtig verarbeitet und der/die Ex funkt weiter in die neue Beziehung hinein. Oder der neue Partner/die neue Partnerin begegnet deinen Kindern mit Distanz oder Ablehnung oder gibt vermeintlich gute Ratschläge: „Du solltest deine Kinder besser erziehen.“ oder „Bei mir gibt es so etwas nicht.“.</p>
<p>Bei aller Liebe zwischen den neuen Partnern kann das die Atmosphäre in der Patchworkfamilie stark belasten.</p>
<p>Was tun? Wie kann ein Patchwork-Coaching hier helfen?</p>
<h2>1. Die Situation klären &#8211; Einstieg ins Patchwork-Coaching</h2>
<p>Zunächst einmal gilt es, die Konfliktthemen klar und möglichst sachlich zu identifizieren. Dann geht es ans Eingemachte: Wo liegen die Gründe der Konflikte? Was sind die individuellen Erwartungen und Vorstellungen? Welche Gefühle und Bedürfnisse stecken in dem Konfliktthema? Wie können die Konfliktthemen ruhig und reibungsarm gelöst werden?</p>
<h2>2. Konstruktive und konfliktarme Kommunikation pflegen</h2>
<p>Wenn tiefe Gefühle und Bedürfnisse im Spiel sind, können schnell die Fetzen fliegen. Auch die individuellen Erwartungen an das Verhalten der Kinder des neuen Partners*In können zu starken emotionalen Reaktionen führen. Früher erlittene Verletzungen eines der Partner*Innen können ebenfalls eine große Rolle spielen.</p>
<p>Hier gilt es, gezielt die Wogen zu glätten. Der Weg zu einer guten und zielführenden Auseinandersetzung führt über eine konstruktive, möglichst wohlwollende und konfliktarme Kommunikation. Damit ist schon ein großer Schritt zu einer friedlicheren Atmosphäre in der erweiterten Familie getan.</p>
<h2>3. Gesunde Grenzen ziehen</h2>
<p>Manchmal spielt ein Ex-Partner*In für einen der beiden neuen Partner noch eine größere Rolle. Oder diese/r Ex-Partner*In beansprucht eine erhöhte Aufmerksamkeit durch häufige Kommunikation oder das Nichteinhalten von Vereinbarungen.</p>
<p>Das kann die neue Partnerschaft stark belasten und ist der häufigste Grund, warum Patchwork-Paare in mein Coaching kommen.</p>
<p>Hier ist der einzige Weg, freundlich und bestimmt gegenüber dem Ex-Partner*In gesunde Grenzen zu ziehen. Das stärkt das neue eigene und gemeinsame Lebensglück.</p>
<p>Aber gesundes Grenzenziehen will gelernt und geübt sein. Das ist ein wichtiger Aspekt im Patchwork-Coaching.</p>
<h2>4. Fazit &#8211; Patchwork-Coaching für ein bewusstes Miteinander</h2>
<p>Nach einer Trennung einen neuen Partner*In zu finden, ist eine wunderbare Entwicklung. Ein gelungenes Patchwork verlangt allen Beteiligten aber nicht nur viel Zuneigung und Wohlwollen ab,  sondern auch das bewusste Verarbeiten von Altlasten, Offenheit und Neugierde für die neue Situation.</p>
<p>Wenn das nicht „einfach so“ funktioniert, hilft mein Patchwork-Coaching für ein bewusstes Miteinander. Es führt Paare zu einem vertieften Verständnis füreinander und die Kinder des neuen Partners/der neuen Partnerin. Es identifiziert Konfliktthemen, unterstützt bei der Lösungssuche und vermittelt Methoden zur konstruktiven, wohlwollenden Kommunikation. Es besteht in der Regel aus <strong>vier Sitzungen</strong>, zwei gemeinsam und zwei einzeln, und kann flexibel angepasst werden.</p>
<p>Damit Euer ganz persönliches Patchwork kein Flickenteppich bleibt, sondern ein vollständiges, wertschätzendes und farbenfrohes Miteinander wird.</p>
<p>&nbsp;</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bildnachweis: Pixabay/JillWellington</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/patchwork-coaching/">Patchwork-Coaching &#8211; Für ein bewusstes und konfliktarmes Miteinander</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie hilfst du deinem Kind durch die Trennung?</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/wie-hilfst-du-deinem-kind-durch-die-trennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Oschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 10:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung im Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse der Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder in der Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder leiden unter Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Kindern in Trennung helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidungskinder]]></category>
		<category><![CDATA[Wohl der Kinder in Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohl der Kinder in Trennung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Du merkst, die Trennung lässt sich nicht vermeiden, es geht einfach nicht mehr. Das ist fürchterlich, weil alles, woran du bis jetzt geglaubt hast, droht, sich in Luft aufzulösen. Für eine Mutter, einen Vater ist die größte Sorge das Wohl der Kinder: Wie werden sie das verkraften? Werden sie die Trennung gut überstehen? Sind sie jetzt &#8222;Scheidungskinder&#8220;, werden sie Schaden nehmen? Das ist für Eltern, die sich trennen, ungeheuer quälend, und in der Regel nagt an beiden Elternteilen das schlechte Gewissen.</p>
<p>Eine Trennung ist für ein Kind ein einschneidendes Ereignis, das all sein Vertrauen und seine Grundüberzeugungen in Frage stellen kann: Mama <em>und</em> Papa sind immer für mich da. Wirklich, auch jetzt noch? Mama <em>und</em> Papa lieben mich. Wirklich, auch wenn einer auszieht? Das wissen Eltern, das treibt sie um, das bewegt sie ganz tief in ihrem Herzen.</p>
<p>Es gibt Wege, ein Kind stützend durch die eigene Trennung zu begleiten.</p>
<p>Der erste Weg ist eine Erkenntnis: eine Ehe, in der Eltern sich nur noch streiten, ist für alle Beteiligten qualvoll, die Kinder eingeschlossen. Kinder merken schnell, wenn etwas nicht stimmt, und leiden darunter. Wenn deshalb zwischen den Partnern gar nichts mehr zu machen ist, ist eine gute Trennung für Kinder immer noch besser als eine Familie in Unfrieden.</p>
<p>Der zweite Weg ist: Dir geht es gut. Wenn das so ist, gewinnt dein Kind sein Vertrauen in die Situation zurück. Du signalisierst ihm: Es ist nicht mehr wie vorher, aber mir geht es gut, und ich kann für dich sorgen. Also kümmere dich gut um dich, versuche, den Groll der Trennung konstruktiv zu überwinden. Finde dich in dein neues Leben ein, suche dir Hilfe, wenn dir das schwer fällt.</p>
<p>Der dritte Weg ist: Nimm dein Kind wahr, sieh seine Bedürfnisse und erfülle sie ihm. Höre ihm zu, schenke ihm Aufmerksamkeit, gib ihm den Extra-Kuschler am Abend. Auch das stärkt wieder das Vertrauen deines Kindes in die neue Situation: es hat sich zwar gewaltig viel verändert, aber ich bin Mama und Papa wichtig, sie lieben mich und sorgen für mich. Das ist essentiell und sehr beruhigend.</p>
<p>Und schließlich ist der vierte Weg: Versuche, mit deinem/deiner Ex-Partner/in eine neue Form des Miteinanders zu entwickeln und zu leben, in dem alle Platz haben. Das mag am Anfang schwierig sein, es ist aber möglich. Ein neues Miteinander mit neuen Regeln, mit konstruktiven Übereinkünften zu Feiertagen und Geburtstagen, mit Möglichkeiten des Patchwork. Das alles kann sich eröffnen. Auch über eine Trennungssituation kannst du dich weiterentwickeln.</p>
<p>Das ist gut für dein Kind <em>und</em> für dich.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: Pixabay/Jill111</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/wie-hilfst-du-deinem-kind-durch-die-trennung/">Wie hilfst du deinem Kind durch die Trennung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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		<item>
		<title>Dein(e) Ex macht dich vor den Kindern schlecht</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/deine-ex-macht-dich-vor-den-kindern-schlecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Oschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 08:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung im Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[badmouthing]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern machen sich schlecht vor Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder in der Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder leiden Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder leiden Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder leiden unter Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[lügen vor den Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidungskinder]]></category>
		<category><![CDATA[schlecht reden vor den Kindern]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Du bist getrennt oder gerade in der Trennung, und du hast Kinder. Auf einmal merkst du, wie deine Kinder sich verändern. Dich komisch anschauen, verstohlen, fragend, vielleicht sogar traurig. Sie benutzen Worte und Redewendungen, die sie vorher nicht benutzt haben, die auch gar nicht kindlich klingen, sondern sehr erwachsen. Vielleicht sagen sie auch ganz direkt, du bist ja Schuld an der Trennung, Papa wollte das nicht. Oder: du warst schon immer komisch und egoistisch, sagt die Mama.</p>
<p>Du hast den begründeten Verdacht, dass deine(e) Ex versucht, dich vor den Kindern schlecht zu machen. Das trifft dich bis ins Mark, das hat dir gerade noch gefehlt. Was tun?</p>
<p>Zuerst einmal die Ruhe bewahren, und das ist oft schon das Schwierigste. Sachlich bleiben und freundlich und zugeneigt zu den Kindern. Sie können nichts dafür, sie werden leider nur instrumentalisiert.</p>
<p>Vielleicht vorsichtig und gefühlvoll und mit viel Mitgefühl das Gespräch mit deinem Kind suchen, aber nicht weiterbohren, wenn dein Kind nicht reden will. Es ist in einem Loyalitätskonflikt, den du nicht auf die Spitze treiben solltest.</p>
<p>Bleib in Kontakt mit deinem Kind. Nimm es wahr, höre zu, sei für es da.</p>
<p>Bleib in Kontakt mit dir. Sei authentisch. Kinder merken sehr genau, ob du mit dir im Reinen bist oder nicht. Wenn du gelassen bleibst, ist das sehr beruhigend für dein Kind. Und überzeugender, als das schlechte Gerede über dich.</p>
<p>Wenn der Verdacht sich erhärtet, lässt sich oft ein klärendes Gespräch mit der/dem Ex nicht vermeiden. Auch dann gilt: bleib sachlich. Das schlechte Reden über dich zeigt vor allem, wie sehr dein(e) Ex selbst noch mit der Trennung zu kämpfen hat. Lass dich nicht auf diese Ebene herunterziehen, so schwer das auch fällt. Hole dir Unterstützung, wenn dir das noch nicht gelingt. Ruhige, klärende Kommunikationsformen kann man lernen. Sie haben eine größere Wirkung, als außer sich zu geraten oder zu schimpfen.</p>
<p>Bleibe freundlich, aber bestimmt, bleibe klar und konkret. Damit nimmst du der Situation die Spitze.</p>
<p>Dein(e) Ex redet schlecht über dich vor den Kindern? Dann zeige ihnen, dass es auch anders geht.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_center et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_13_wrapper et_pb_button_alignment_left et_pb_module ">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: Pixabay/rubberduck1951</p></div>
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			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Dein(e) Ex hält sich an nichts</title>
		<link>https://www.annette-oschmann.de/meine-ex-haelt-sich-an-nichts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Oschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 07:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung - aber wie?]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung im Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen ziehen]]></category>
		<category><![CDATA[nach der Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[sich selbst ernst nemen]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Unzuverlässigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verabredungen brechen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarungen brechen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner">Die Trennung ist schlimm genug und dann das: Du besprichst Alltägliches mit deinem oder deiner Ex, und er/sie hält sich an nichts. Oder ändert im letzten Moment seine oder ihre Pläne und damit auch deine. Er ist so unzuverlässig. Sie ist unberechenbar. Und du stehst jedes Mal da, wie vom Donner gerührt.</p>
<p>Besonders wenn Kinder betroffen sind, ist das schmerzhaft: die „Übergabe&#8220; der Kinder an den ehemaligen Partner ist sowieso schon ein emotional intensives Zusammentreffen. Wenn dann auch noch eure Verabredungen laufend über den Haufen geworfen werden, sind die Kinder schnell in Mitleidenschaft gezogen.</p>
<p>Dein(e) Ex ist richtig doof, nicht wahr? Verpestet dir dein Leben, zerstört deinen inneren Frieden und ärgert dich maßlos. Nimm das ruhig ganz intensiv einmal wahr, deine Gefühle, deinen Ärger, deine Wut über den/die Ex.</p>
<p>Und dann überlege in Ruhe, warum die Situation so ist, wie sie ist. Liegt das alles nur an dem/der unverschämten Ex? Oder könnte es sein, dass du es deinem oder deiner Ex manchmal leicht machst, dich zu übergehen? Vielleicht auch nur, indem du etwas zulässt, statt klar deine Meinung zu äußern? Ist das vielleicht auch ein Grund für deine Wut?</p>
<p>Wenn du so etwas bei dir erkennst, dann sorge dich nicht, denn du bist nicht allein. Angemessen für sich selbst einzutreten, eigene Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und zu formulieren, das durften manche nicht lernen. Aber das kannst du nachholen. Und auch, deine Meinung, Wünsche und Bedürfnisse im richtigen Moment gegenüber anderen zu vertreten, freundlich, aber bestimmt. Gerade in einer Trennung, gerade wenn Kinder betroffen sind. Denn für deine Kinder bist du ein Vorbild in allem, was du tust.</p>
<p>Sei nur nachsichtig und großzügig mit dir selbst; es ist ein Prozess, und es wird nicht alles auf einmal gehen. Mache einen Schritt nach dem anderen. Es lohnt sich, denn irgendwann trittst du wie selbstverständlich für dich ein.</p>
<p>Andere kann man nicht ändern. Sich selbst schon. Und die schwierige Situation damit auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: Pixabay/kdzwonek</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.annette-oschmann.de/meine-ex-haelt-sich-an-nichts/">Dein(e) Ex hält sich an nichts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.annette-oschmann.de">Dr. Annette Oschmann</a>.</p>
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